Der stille Amerikaner

usaDer stille Amerikaner (2002)
Originaltitel: The Quiet American

Regie: Phillip Noyce
Drehbuch: Christopher Hampton, Robert Schenkkan
Produktion: Anthony Minghella, William Horberg, Sydney Pollack
Musik: Craig Armstrong
Kamera: Christopher Doyle
Darsteller: Michael Caine, Brendan Fraser, Holmes Osborne, Rade Serbedzija, Robert Stanton, Do Thi Hai Yen, u.v.a.
Dauer: 101 Minuten
Romanvorlage: „Der stille Amerikaner“ von Graham Greene

B0000CGNMVInhaltsangabe:

Saigon, Vietnam 1952: Der Norden Vietnams bekämpft den Süden des Landes, um diesen auch in den Kommunismus zu zwingen. Gelegentlich hört man eine Granate oder eine Bombe in Saigon, von Kämpfen ist jedoch noch nicht wirklich die Rede.

In dieser Zeit berichtet Thomas Fowler (Michael Caine) für die London Times, aber auch eher sporadisch. Im Grunde genießt er das Leben in Vietnam und obwohl die London Times ihn zurück beordert, wehrt er sich dagegen. Viel lieber genießt er sein Leben mit der um viele Jahre jüngere Vietnamesin Phoung (Hai Yen Do).

Bei seinem 11-Uhr-Tee lernt er den smarten Amerikaner Alden Pyle (Brendan Fraser) kennen, der sich als Wissenschaftler ausgibt und ein Projekt in Vietnam betreut. Pyle ist sofort verzaubert von der anmutigen und zarten Phoung und macht ihr offen Avancen!

Doch nicht nur das stört Fowler. Pyle scheint Verbindungen zum Militär zu haben, mit Machthabern in Vientman, die einen Krieg verhindern oder weiter auslösen können. Allmählich begreift Fowler, das Pyle ganz andere Ziele verfolgt. Doch dann spürt er, das er es nicht mehr beeinflussen kann …

Mein Fazit:

Dieser Film ist schwer zu verstehen. Ich habe ihn jedenfalls bis jetzt noch nicht wirklich verstanden, warum Pyle wirklich in Vietnam war. Aber vielleicht bin ich auch nur begriffsstutzig oder war zu krank, um ihn aufmerksam folgen zu können.

Der Film hinterläßt bei mir eine Menge Fragen! Und auch die Rollen sind mir nicht wirklich klar. Ich empfand es ein wenig befremdlich, Michael Caine als Alt-Darsteller mit einem soo jungen Ding zusammen zu sehen.

Der Hintergrund war sicher authentisch und die Szenen und die Landschaften halte ich für real und glaubhaft. Alles in allem aber halte ich diesen Film nur für mittelmäßig, weil vieles -in meinen Augen- einfach nicht zusammen paßte!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.03.2008.

Veröffentlicht am 26.02.16!

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