Danielle Steel: Nachricht aus der Ferne

3442430372Danielle Steel: Nachricht aus der Ferne

Originaltitel: Message from Nam (1990)
übersetzt von Ingrid Rothmann
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 408 Seiten
ISBN-10: 3442430372
ISBN-13: 978-3442430376
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Paxton Andrews wächst im steifen Süden der USA auf. Ihren Vater verliert sie im Alter von elf Jahren und seither fühlt sie sich in ihrem Elternhaus als Fremde. Sowohl ihre Mutter als auch ihr Bruder sind gefühlskalt und mißbilligen stets ihre Ideen und Zukunftspläne.

Mit der Ermordung John F. Kennedys wächst in ihr das Bedürfnis, ihrem toten Vater und auch sich selbst etwas zu beweisen und entgegen gesetzt der familiären Beschlüsse geht sie nach Berkeley aufs College. Sie beginnt das ernsthafte Studium des Journalismus und lernt Peter Wilson kennen, der Jura studiert. Sehr schnell wird aus der Romanze eine tiefe Liebe. Sie fühlt sich bei den Wilsons wohl und meidet ihr Zuhause in Savannah immer mehr. Ihre Mutter mißbilligt ihre Beziehung zu Peter und hofft, das Paxton bald nach Hause zurück kommt und einen „Südstaatler“ heiratet.

Kurz nach seiner Graduierung und vor seinem 26. Geburtstag wird Peter in den Vietnam-Krieg eingezogen. Paxton macht sich schwere Vorwürfe, denn mit einer Heirat hätte sie es vielleicht verhindern können. Doch sie wollte bis nach ihrer Graduierung damit waren. Peter Wilson fällt in Vietnam und Paxton verliert ihren Halt, Orientierung und auch ihre Ziele. Um auf all‘ ihre Fragen eine Antwort zu bekommen, bricht sie ihr Studium kurz vorm Ende ab und geht nach Vietnam, um über den Krieg zu berichten.

Was sie dort erwartet, übersteigt in jeder Hinsicht ihre Vorstellungskraft. Sie wird mit dem Tod, Elend und Hoffnungslosigkeit konfrontiert. Aber auch eine neue Liebe findet sie dort und neue Freunde. Sie selbst jedoch ahnt nicht im Entferntesten, wie wenig am Ende von ihr selbst übrig bleibt!

Mein Fazit:

Mit diesem Buch hat Danielle Steel ein sehr empfindliches Thema der amerikanischen Geschichte berührt: Vietnam! Sie schreibt nicht über den großartgen Patriotismus, sondern über die Wirklichkeit eines Krieges und dabei erweckt einem der Eindruck, das die Autorin wirklich dabei war. Sie beschreibt nicht nur den Werdegang einer großen Journalistin, sondern auch die Folgen davon, jahrelang hautnah dabei zu sein. Ein Buch, was einen sehr nachdenklich stimmt und sicherlich die eine oder andere Ansicht anzweifelt!

Anmerkung: Die Rezension stamm aus April 2002.

Veröffentlicht am 03.05.16!

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