Nachricht aus der Ferne

usaNachricht aus der Ferne (1993)
Originaltitel: Message from Nam

Regie: Paul Wendkos
Drehbuch: Suzanne Clauser
Produktion: Hugh Benson, Dennis Hammer, Douglas S. Cramer
Musik: Billy Goldenberg
Kamera: Chuck Arnold
Darsteller: Jenny Robertson, Nick Mancuso, Ed Flanders, Ted Marcoux, Hope Lange, Steven Eckholdt, u.v.a.
Dauer: 175 Minuten
Romanvorlage: „Nachricht aus der Ferne“ von Danielle Steel

B000JCF73ETeil 1:

Paxton Andrews (Jenny Robertson) wächst in den Südstaaten der USA auf. Dort ist man überhaupt nicht davon erbaut, wenn eine junge Frau aus dem Elternhaus geht und in ein entferntes College gehen möchte. Und so widersetzt sich Paxton stets dem Willen ihrer Mutter (Rue McClanahan). In Angedenken ihres geliebten Vaters, der sie immer verstanden zu haben schien, geht sie nach Berkeley. Sie möchte Journalistin werden und probt sich erfolgreich bei den Studenten-Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg.

In Berkeley lernt sie Peter Wilson (Steven Eckholdt) und dessen Schwester Gabby (Tracy Griffith) kennen. Paxton und Peter verlieben sich und sind schon bald ein unzertrennliches Paar. Auch ein Anstandsbesuch bei ihrer Mutter kann das junge Paar nicht trennen. Er möchte sie gern heiraten, doch Paxton möchte in ihrem Leben etwas erreichen, was sie glaubt, als Ehefrau und Mutter nicht schaffen zu können.

Entgegen aller Vermutungen und Prophezeiungen wird Peter jedoch kurz vor seinem 28. Geburtstag in den Krieg eingezogen. Und kurz bevor sie ihren Abschluß in Berkeley machen sollte, kommt die Hiobsbotschaft: Peter ist gefallen!

In ihrer Trauer und Wut über sich selbst wendet sie sich an Peters Vater (Ed Flanders), der Inhaber der San Franzisco Sun. Sie möchte die Vorgänge in Vietnam verstehen und möchte deshalb dort für die Sun arbeiten. Nur mit Mühe kann sie Mr. Wilson dazu überreden. Was sie in Vietnam erwartet, übertrifft weit ihre Vorstellungen. Sie gerät schneller in den militärischen Konflikt, als ihr lieb ist

Teil 2:

Mit Leidenschaft und Hingabe berichtet Paxton (Jenny Robertson) über das Leben und die Soldaten in Vietnam. Ihre Berichte sind berühmt und man schätzt sie nach anfänglicher Skepsis sehr. Bei ihren Touren lernt sie Bill Quinn (Nick Mancuso, Angabe ohne Gewähr) kennen, einen leitenden Offizier. Er verwöhnt sie mit seiner Anwesendheit und schenkt ihr sein Herz. Doch aus Liebe zu dem gefallenen Peter kann sie seine Liebe nicht annehmen.

Doch auch als dieser für sein Vaterland fällt, glaubt Paxton mit einem Fluch belegt zu sein. Als auch ihre Mutter (Rue McClanahan) stirbt, während sie in Vietnam ist, bricht sie völlig und man schickt sie wieder nach Hause, wo sie für die San Franzisco Sun eine Kolummne schreibt.
Doch es erfüllt sie nicht und auch Mr. Wilsom vermißt ihre leidenschaftlichen Berichte, die sie stets über Vietnam schrieb. Sie geht wieder zurück und trifft alte Freunde und Feinde. Und es scheint sich alles zu wiederholen. Sie schenkt Tony Campobello ihr Herz und auch er gilt bald als vermißt.

Mein Fazit:

Es ist schon eine ganze Weile, seit ich den Roman gelesen habe. Aber ich habe mich an viele Einzelheiten erinnern können, während ich die Verfilmung sah. Was mich sehr beeindruckt hat, war die Tatsache, daß man in dem Film trotz allem nichts beschönigt hat. Es gab blutige Szenen (wenn auch nicht so viele) und auch die Mentalität der Vietnamesen hat man erfreulicher Weise klar dargestellt. Es sind die vielen kleinen Feinheiten, die den Film ausmachen. Sicher wird die eine oder andere Einzelheit fehlen, die im Roman eine Rolle Spielen, aber dennoch ist es in meinen Augen eine gelungene Verfilmung.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.04.2008.

Veröffentlicht am 10.05.16!

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