Die Vergessenen

usaDie Vergessenen (2004)
Originaltitel: The Forgotten

Regie: Joseph Ruben
Drehbuch: Gerald Di Pego
Produktion: Bruce Cohen, Todd Garner, Joe Roth
Musik: James Horner
Kamera: Anastas N. Michos
Darsteller: Julianne Moore, Dominic West, Gary Sinise, Matthew Pleszewicz, Christopher Kovaleski, Anthony Edwards, u.v.a.
Dauer: 91 Minuten

B0007A9OL4Inhaltsangabe:

Telly Paretta (Julianne Moore) ist in Trauer. Vor einigen Monaten hat sie ihren Sohn Sam bei einem Flugzeugabsturz verloren. Täglich schwelgt sie in Erinnerungen an ihren kleinen Sohn und kommt über den Verlust einfach nicht hinweg.

Plötzlich ändert sich alles. Es verschwinden alle Bilder aus dem Fotoalbum und ihr Mann Jim (Anthony Edwards) versucht ihr begreiflich zu machen, das sie nie einen Sohn hatten und sie zuvor eine Fehlgeburt erleiden musste. Auch der Psychiater Dr. Jack Munce (Gary Sinise) versucht es ihr begreiflich zu machen, bis sie fast selbst an ihren Erinnerungen zweifelt.

Doch dann trifft sie auf Ash Correll (Dominic West). Auch er hat bei dem gleichen Flugzeugabsturz seine Tochter verloren. Er hingegen erinnert sich nicht mehr an sie und betrinkt sich seither täglich. Telly kämpft jedoch darum, das er sich erinnert. Und sie schafft es auch. Doch dann fragen sie sich, was wirklich passiert ist. Sie machen sich auf die Suche nach den Gründen. Als Telly merkt, das sich ihr Mann auch nicht mehr an sie erinnert und die NSA an ihre Fersen heftet, wissen sie beide, das sie einem riesen Komplott auf der Spur sind.

Mein Fazit:

Eine faszinierende Geschichte, die von Anfang an packend ist.

Man stelle sich vor, es passiert so etwas tatsächlich. Welch‘ ein Alptraum für eine Mutter, die um ihr Kind trauert und niemand sonst weiß von diesem Kind. Es hat etwas Beklemmendes ansich und von Anfang an ist man in der spannungsgeladenen Story drin. Die fast stetig dunkel gehaltene Kulisse verstärkt dieses Gefühl noch.

Julianne Moore ist dabei überzeugend die trauernde Mutter und Gary Sinise ein sanfter und einfühlsamer Psychiater. Der Fortgang der Geschichte ist zuweilen etwas holperig und unglaubwürdig. Aber das Ende entschädigt dafür um so mehr. Daher bekommt der Film von mir auch 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 17.02.2008.

Veröffentlicht am 19.05.16!

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