Kiss the Coach

usaKiss the Coach (2012)
Originaltitel: Playing for Keeps

B00D2MCAV0Regie: Gabriele Muccino
Drehbuch: Robbie Fox
Produktion: John Thompson, Danny Dimbort, Ed Cathell III, u.v.a.
Musik: Andrea Guerra
Kamera: Peter Menzies Jr.
Darsteller: Gerard Butler, Catherine Zeta-Jones, Dennis Quaid, Jessica Biel, Judy Greer, Uma Thurman, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten

Inhaltsangabe:

George Dreyer (Gerard Butler) war einst ein gefeierter Fußball-Star. Ruhm, Geld und eine glückliche Familie besaß er in besseren Zeiten. Davon ist jedoch nicht mehr viel übrig geblieben. Sein Bankkonto ist maßlos überzogen, der Ruhm ist verblasst und seine Frau Stacie (Jessica Biel) hat sich von ihm scheiden lassen und ist mit dem gemeinsamen Sohn Matt (James Tupper) in die Staaten gezogen.

Die Beziehung zu Matt kann er offenbar nur verbessern, wenn sie gemeinsam zum Fußball-Training gehen. Da der Trainer den Kindern nicht die notwendige Aufmerksamkeit schenkt, übernimmt George kurzerhand den Job. Doch das bleibt nicht ohne Folgen: Die Mütter werfen sich mit Inbrunst an den smarten neuen Trainer ihres Sprößlings und Väter versuchen ihn zu bestechen.

Dabei will er eigentlich nur eines: Seine geliebte Familie zurück erobern – inklusive Stacie. Die jedoch steht kurz vor einer erneuten Heirat.

Mein Fazit:

Romantik-Komödien sind immer zwischendurch gut – bei verregneten Sonntagen oder wenn abends gerade nichts Passendes im TV läuft. Diesen Film habe ich mir beim Bügeln angesehen und das war auch eine gute Entscheidung. Warum? Weil ich sonst den Film zwischendurch ausgemacht hätte.

Gerard Butler! Ja, da war doch was! Wo ist der Womanizer bloß geblieben? Man erinnere sich an Filme wie „P.S. Ich liebe Dich“ oder auch „Nackte Wahrheit“. Auch den „Kautions-Cop“ habe ich mir gerne angesehen. Dieser Film jedoch, „Kiss the Coach“, wirkt auf mich als schwacher Versuch, doch noch bei den Mädels den Ruhm einzuheimsen, dessen er sich einst sicher war. Wirklich überzeugend war Gerard Butler nicht. Er wirkt abgehalftert und müde (oder sollte tatsächlich seine Figur so sein?) Oder es liegt am schlechten Drehbuch. Da hilft auch nicht das Who-is-who an Darstellern. Sie konnten der Geschichte nur im Ansatz einen gewissen Glanz verleihen und gelegentlich einen müden Lacher hervor kitzeln.

Auch die Liebesgeschichte zwischen George und Stacie kam für mich nicht überzeugend rüber, wohl aber seine Bemühungen um Matt. Diesen Teil der Geschichte empfinde ich als durchaus gelungen. Aber eben nur diesen Teil. Schade, dabei hätte die Geschichte so viel Potential gehabt. Von mir bekommt der Film enttäuschende 55%.

Veröffentlicht am 05.06.16!

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