Sandy Blair: Ein Highlander zu Weihnachten

Sandy Blair: Ein Highlander zu Weihnachten

Originaltitel: A Highlander For Christmas (2007)
übersetzt von Anneli Aschenbrenner
Verlag: Weltbild Verlag
Seitenanzahl: 335 Seiten
ISBN-10: 3868002235
ISBN-13: 978-3868002232

Inhaltsangabe:

Claire MacGregor hat ein kleines Antiquitätengeschäft, steht aber kurz vor der Pleite. Und ein Bande Jugendlicher wollen auch noch Schutzgeld erpressen und werfen ihr immer wieder Glastür ein. Und das Weihnachtsgeschäft läuft durch das schneereiche Wetter auch nur schleppend. Kurzum: Eigentlich geht es ihr ganz schön schlecht.

Eines Tages erhält sie unerwartet eine kleine Erbschaft mit ein bißchen Bargeld und etwas Mobiliar. Dabei ist eine kleine Kiste, aus der plötzlich ein großer gutaussehender Mann in einem schottischen Kilt entspringt. Nach einem kurzen Durcheinander stellen sie fest, das er jedoch aus dem 18. Jahrhundert entsprungen ist und offenbar von seiner Amme in die Kiste verzaubert wurde, um ihn vor der Schlacht um Culloden zu bewahren.

Sir Cameron McLeod, so heißt der Highlander, ist ein Mann, wie er im Buche steht. Groß, gutaussehend, hat sehr gute Manieren und verhält sich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr ehrenhaft gegenüber Claire. Aber sie ist viel zu durcheinander, um ihm helfen zu können. Doch sie tut es trotzdem und setzt dabei ihre Existenz aufs Spiel. Als er den Wunsch äußerst, wieder in seine Zeit zurück zu wollen, hilft sie ihm auch da so gut es geht. Aber es gibt offenbar keine Möglichkeit.

Cameron jedoch lässt sich nicht so schnell klein kriegen und Claire wird es immer schwerer ums Herz, denn sie hat sich in ihn verliebt und weiß nicht, ob Cameron ihre Gefühle erwidert, geschweige denn, bei ihr bleiben würde.

Mein Fazit:

Ich habe dieses Buch von meinem besten Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen. Es ist eine sehr interessante Geschichte um einen Highlander, der über 200 Jahre in einem kleinen Kistchen gefangen gehalten wurde und dann letztendlich feststellt, das er in Amerika gelandet ist und das die Welt nun fahrende Metallkisten hat und das man mit Münzen und Scheinen anstatt in Naturalien bezahlen muss. Ebenso versteht er nicht, das es verboten ist, Schwerter zu tragen und das man nicht einfach im Meer nach Muscheln suchen darf. Aber er ist schlau und aufgeschlossen und paßt sich relativ schnell an.

Claire ist im Grunde eigentlich nur zu bemitleiden, zumindest eine Weile. Sie fühlt sich minderwertig, das ihr häufig sogar von der Mutter eingeimpft wurde. Der Vater verließ die Familie, in dem er wegen Drogen ins Gefängnis musste. Und Männer waren ihr offenbar nicht gegönnt, da sie sich selbst klein und unscheinbar fühlt.

Insgesamt gesehen ist es eine ganz interessante Geschichte, die so manchmal Stolperstein hat, was aber wahrscheinlich an der Übersetzung liegt. Zwischendurch gab es kleine Längen, die aber dann mit spritzigen Situationen ausgemerzt wurden. Insgesamt vergebe ich für das kurzweilige Lesevergnügen 4 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2010!

Veröffentlicht am 12.02.18!

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