Der Teufel trägt Prada

Lesezeit: 2 Minuten

Der Teufel trägt Prada (2006)
Originaltitel: The Devil Wears Prada

Regie: David Frankel
Drehbuch: Aline Brosh McKenna
Produktion: Wendy Finerman, Karen Rosenfelt, John Bernard
Musik: Theodore Shapiro
Kamera: Florian Ballhaus
Darsteller: Meryl Streep, Anne Hathaway, Emily Blunt, Stanley Tucci, Adrian Grenier, Simon Baker, u.v.a.
Dauer: 109 Minuten
Romanvorlage: „Der Teufel trägt Prada“ von Lauren Weisberger

Inhaltsangabe:

Andy Sachs (Anne Hathaway) kommt gerade frisch von der Universität und träumt davon, als Journalistin arbeiten zu dürfen. Sie ist der Meinung, das die Äußerlichkeiten nicht zählen, sondern eben die inneren Werte wie Pflichtbewußtsein, Zielstrebigkeit und Ehrgeiz.

Umso überraschter sind alle, das sie sich bei Miranda Priestly (Meryl Streep) als Assistentin vorstellt. Mirandy ist die Chefredakteurin der angesagtesten Modezeitschrift „Runaway“. Mit ihrem Urteil werden Designer-Karrieren gefördert oder gekappt. Sie ist die Herrscherin in ihrer Branche und sie nutzt ihren Status entsprechend aus. Und Freundlichkeit oder Höflichkeit gibt es für sie nicht – bestenfalls auf Knopfdruck bei einem interessanten Meeting.

Andy bekommt den Job trotz ihrer unmodernen Art, sich zu kleiden. Sie wird von Miranda mit den unmöglichsten Aufträgen genötigt und gehetzt. Letztendlich hält Andy aber durch und kann sich somit den Respekt ihrer Chefin erarbeiten. Aber plötzlich will Andy mehr – echte Anerkennung und beginnt sich so zu verändern, wie es ihr Job erfordert.

Und ehe es sich Andy versieht, ist sie nicht mehr die Person, die sie mal war und alle wenden sich von ihr ab.

Mein Fazit:

Ich ging mit einer gewissen Erwartungshaltung an diesen Film heran. Ich mag Meryl Streep als Schauspielerin unheimlich gern. Und ein sehr großer Pluspunkt ist die grandiose Darstellung dieser Frau.

Inzwischen bin ich jedoch überzeugt, das der Film einfach ein bißchen überschätzt wurde. Sicher gab es einige Momente, wo ich herzhaft gelacht habe. Und sicher ist das Modegeschäft hart und bizarr auf seine Weise. Die Geschichte hat mich aber nur bedingt überzeugt. Anne Hathaway wirkte gelegentlich plump und passte eigentlich so gar nicht ins Bild. Ich weiß, in Hollywood gibt es keine Frauen mit einer durchschnittlichen Attraktivität. Aber für diese Rolle wäre weniger eben mehr gewesen.

Die Geschichte ist auch irgendwie nicht so wirklich der Brüller. Einzig, als die wahre Miranda Priestly zum Vorschein kam, war ich 100%ig im Film drin, denn da wurde es glaubwürdig.

Nun gut, ich bin nicht davon überzeugt und daher bekommt er nur 70% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.03.2009.

Veröffentlicht am 03.03.17!

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