Grey’s Anatomy: Die jungen Ärzte

Grey’s Anatomy – Die Jungen Ärzte (2005)
Originaltitel: Grey’s Anatomy

Regie: Rob Corn, Peter Horton, Jeffrey Melman
Drehbuch: Shonda Rhimes, Krista Vernoff
Produktion: Tammy Ann Casper, Betsy Beers, Rob Corn
Musik: Danny Lux
Kamera: Herbert Davis
Darsteller: Ellen Pompeo, Sandra Oh, Justin Chambers, Patrick Dempsey, Katherine Heigl, Chandra Wilson, u.v.a.
Dauer: ca 43 Minuten pro Folge

Inhaltsangabe:

Im Mittelpunkt dieser Serie steht das Seattle Grace Hospital und die jungen Ärzte, die ihre Ausbildung zur Chirurgin dort absolvieren. Es handelt sich dabei um Meredith, Izzy, Christina, George und Alex. Sie haben alle unterschiedliche Lebensläufe, aber auch Begabungen, Sehnsüchte, Träume – und Frust!

Mein Fazit:

Ja ja, sicher, und wieder eine Krankenhaus-Serie. Ich gebe zu, ich habe früher auch Chicago Hope und ER geguckt (tue es teilweise heute noch) und war immer irgendwie fasziniert von diesen Serien – deren Atmosphäre, die Handlung und natürlich alles, was das Herz berührt!

Grey’s Anatomy macht da keine Ausnahme. Schon von der ersten Folge an wird dem Zuschauer klar, das es genauso eine interessante und spannende Serie ist. Im Mittelpunkt steht Meredith Grey (Ellen Pompeo). Sie ist gerade nach Seattle in das Haus ihrer Mutter eingezogen und will sich am Seattle Grace Hospital zur Chirurgin ausbilden lassen. Am Abend vor ihrem ersten Arbeitstag trifft sie auf einen Unbekannten, nimmt ihn mit nach Hause und verbringt eine heiße Nacht mit ihm.
Sie ahnt nicht, das dieser Mann ihr Leben verändern wird – es ist nämlich ihr Boss, Dr. Shepherd (Patrick Dempsey). Ihr Leben ist auch ohne diese Liebelei chaotisch genug – sie muss immer wieder zu ihrer herrschsüchtigen Mutter, die jedoch unter Alzheimer leidet und kaum noch lichte Momente hat. Und nebenbei kümmert sie sich um ihre vier Kolleginnen, die ebenfalls ihre Probleme haben.

Das alles so im Großen und Ganzen! Es gibt viele kleinere und größere Highlights, interessante und auch hochkarätige Gaststars und immer wieder Spannung pur, wenn wieder etwas dramatisches passiert. Herzschmerz, Tragik und vielerlei auch Humor liegen ziemlich dicht beieinander. Manchmal sind mir die Charaktere auch zu zickig oder zu unstet in ihrem Handeln, aber darüber kann man großzügig hinweg sehen. Und gut sehen sie obendrein auch noch alle aus … für alle Sinne ist also was dabei.

Insgesamt bekommt die Serie von mir 90% und ich freue mich darauf, die nächsten Folgen dann auf DVD sehen zu können.

Anmerkung: Die Rezension bezieht sich auf die Staffeln 1-9 und stammt vom 14.11.2012!

Nachtrag zu den Staffeln 10-13:

Auch wenn inzwischen einige (für mich) wichtige Personen weg sind, wie z. B. McSexy und später Christina Yang, hat die Serie kaum ihren Reiz verloren. Amelia Shepperd taucht auf und macht mit ihrem Rumgezicke allen das Leben schwer. April Kempner stellt ebenfalls das Krankenhaus auf den Kopf und es gibt einige neue interessante Gesichter, die dem Alltag im Krankenhaus durchaus Leben einhauchen. Manchmal geht mir das Hin und Her zwischen den Figuren etwas auf den Keks, aber wenn das nicht wäre, könnte man auch getrost die Serie sein lassen.

Ich bin nun auf dem neuesten Stand und schaue mir wöchentlich meine Folge der 14. Staffel im werbefreien Streamingdienst an und ich finde es sehr erfrischend, dass es noch eine 15. Staffel geben wird. Trotz allem ist es noch immer eine Serie mit Suchtfaktor und manchmal, wenn mir so gar nicht nach lesen zu mute ist, schaue ich mir eine Folge an und alles ist wieder gut!

Veröffentlicht am 17.09.18!