Chocolat

usaChocolat (2000)

Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Robert Nelson Jacobs
Produktion: Bob Weinstein, David Brown, Harvey Weinstein
Musik: Rachel Portman
Kamera: Roger Pratt
Darsteller: Juliette Binoche, Lena Olin, Judi Dench, Johnny Depp, Alfred Molina, Carrie-Anne Moss, u.v.a.
Dauer: 121 Minuten
Romanvorlage: „Chocolat“ von Joanne Harris

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Inhaltsangabe:

Ausgerechnet zur Fastenzeit betritt die schöne Vianne (Juliette Binoch) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) ein kleines verschlafenes französisches Nest, um dort eine „Chocolaterie“ zu eröffnen. Bis Vianne kam, ging alles seinen geregelten Gang unter der Herrschaft des Comte de Reynaud (Alfred Molina).

Nicht nur die Chocolaterie ist einladend, auch Vianne’s Lächeln und ihre Art, freundlich und vorurteilsfrei auf die Menschen zuzugehen. So findet ihre Vermieterin Amande Voizin (Judi Dench) Trost bei ihr, weil sie krank ist und sie ihren Enkel nicht sehen darf. Josefine Muscat (Leno Olin) flieht vor ihrem gewalttätigen Mann zu Vianne und lernt alles über Pralinen und heißer Schokolade. Doch ansonsten wird Vianne von den übrigen Bewohner eher gemieden, da der Comte nichts besseres zu tun hat als die süße Schokolade zu verteufeln. Doch jeder, der mal von dieser kleinen Köstlichkeit probiert hat, ist gleich bezaubert.

Eines Tages kehren über den Fluß Zigeuner in die Stadt ein. Comte de Reynaud ruft gleich zum Boykott auf, doch Vianne läßt den attraktiven Roux (Johnny Depp) nicht nur in ihre Chocolaterie ein. Bei einem ausgelassenen Fest, das sie Amande zu ihrem 70.ten Geburtstag gewünscht hat, geschieht allerdings ein Unglück und Vianne wird endgültig klar, das sie hier nicht erwünscht ist.

Mein Fazit:

Ich hatte mir den Film besorgt, weil Johnny Depp mit spielt. Seit einigen Monaten bin ich ein glühender Fan dieses wandlungsfähigen Schauspielers. Das es eine Romanverfilmung ist, erfuhr ich erst gestern abend und das Johnny Depp in diesem Film hinreißende Konkurrenz hatte.

Der Film wurde bezeichnender Weise am Anfang fast schon in schwarz-weiß gezeigt´. Es war schon Farbe drin, aber trist und eher grau in grau. Das sollte wohl die Stimmung in diesem Städtchen darstellen. Vianne und ihre Tochter hatten bunte Kleidung, was das Lächeln und die Fröhlichkeit darstellen sollte. Mit leiser Melancholie und einer gehörigen Portion Humor und Charme verwandelt Vianne diese Stadt in einen Ort des Friedens, des Lachens und des Miteinander. Und das kaum merklich, das man wirklich am Ende des Films staunt, wie sich das vollzogen hat.

Juliette Binoche ist dabei die Top-Besetzung und sie ist unglaublich attraktiv mit ihrem 50er-Jahre-Look (spielt ja auch in dem Zeitraum). Ich wüßte auf Anhieb keine bessere Schauspielerin! Leno Olin erkennt man fast nicht und Johnny Depp ist fast nur am Rande zu sehen (wo er aber nicht weniger attraktiv erscheint). Dieser Film soll in die fantastische Welt der Menschen- und Nächstenliebe führen und lädt ein, mal in dieser unserer hektischen Welt inne zu halten. Das Buch habe ich mir schon besorgt und ich hoffe, das das Buch mindestens genauso gut ist wie der Film.

Wunderschön und bezaubernd!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 24.02.2008!

Veröffentlicht am 12.12.14!

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