Karen McQuestion: Alles, was man braucht

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Originaltitel: A Scattered Life (2011)
übersetzt von Annette Hahn
Taschenbuch: 254 Seiten
Verlag: AmazonCrossing
Seitenanzahl: 254 Seiten
ISBN-10: 1477849688
ISBN-13: 978-1477849682

Inhaltsangabe:

Skyla und Thomas Plinka leben in einer kleinen Stadt in Wisconsin. Ihr Leben ist von einer gewissen Gleichförmigkeit bestimmt, in der jede Veränderung mit Argwohn oder gar mit Ablehnung bedacht wird.

Eine solche Veränderung tritt ein, als Roxanne in die Nachbarschaft zieht – mitsamt Ehemann, fünf Jungs und einer Dogge. Thomas hat sich gleich ein Urteil über die Familie gebildet, Skyla hingegen findet die Familie faszinierend. Schließlich entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.

Der Gipfel der Veränderung ist Skylas plötzlicher Wunsch, wieder arbeiten zu gehen, während die Tochter Nora in der Vorschule ist. Und sie findet die Arbeit in dem verschrobenen, aber sehr vernachlässigten Buchladen Magic Books. Während Thomas sich irgendwie mit der neuen Situation arrangiert, kann Audrey, Thomas‘ Mutter, das überhaupt nicht verstehen.

Als sie obendrein auch noch Roxanne kennen lernt, wird eine Verkettung unglücklicher Umstände ausgelöst, die dann auch noch eine dramatische Wendung nimmt.

Mein Fazit:

Ich wurde durch das interessante Cover auf dieses Buch aufmerksam, im Sortiment des Kindle-Deal-der-Woche. Und da es offensichtlich bislang gut bewertet wurde, dachte ich, lese ich es mal, obwohl mir die Autorin völlig unbekannt ist.

Das Buch umfasst 253 Seiten, die in der ersten Hälfte so ein bißchen dahin plätschern. Skyla bekommt ebenso viel Raum wie Audrey, wobei man sich erst nicht sicher ist, warum diese beiden Geschichten erzählt werden. Denn sie sind nur durch Thomas miteinander verbunden, der Kontakt ist jedoch eher lose und zurückhaltend.

Alles ändert sich, als Roxanne mit ihrer großen Familie in die Elm Street zieht. Obwohl die fünf Sprößlinge im ersten Augenblick beängstigend auf Skyla wirken, freundet sie sich mit Roxanne an und findet allmählich auch zu sich selbst, sucht sich Arbeit und kann ihren Mann durchaus aus der Reserve locken, der in seinen Gewohnheiten und Ansichten schon ziemlich festgefahren ist.

Ich dachte, es kommt da etwas Lustiges am Ende heraus, zumindest könnte man es bei der Geschichte ahnen, denn die Charaktere sind so liebevoll gezeichnet. Sie sind alle so unterschiedlich und die Situationen sind teilweise harrsträubend (aber dennoch glaubhaft), dass ich dachte, da gibt es ein tolles Finale. Es entwickelt sich aber in eine ganz andere Richtung und es hat mich ergriffen zurück gelassen. Obwohl ich oft eine gewisse Ahnung habe, lag ich bei diesem ziemlich daneben. Aber es ist nicht schlecht oder gar kitschig. Nein, es ist ergreifend und lässt mich auch etwas mit der einen oder anderen Frage zurück. So 100%ig habe ich es nicht verstanden (oder wichtige Stellen überlesen?) oder war es Absicht? Die Autorin hat am Ende des Buches für Leserunden ein paar Fragen aufgeschrieben und darauf ist für mich zu erkennen, das es schon so beabsichtigt war. Schade!

Daher gibt es für die kurzweilige Geschichte nur vier Sterne.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

Veröffentlicht am 20.03.16!

 

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