Corellis Mandoline

usaCorellis Mandoline (2001)
Originaltitel: Captain Corelli’s Mandolin

B00008WVKERegie: John Madden
Drehbuch: Shawn Slovo
Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Mark Huffam
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: John Toll
Darsteller: Christian Bale, Nicolas Cage, Penélope Cruz, John Hurt, Irene Papas, Gerasimos Skiadaressis, u.v.a.
Dauer: 131 Minuten
Romanvorlage: „Corellis Mandoline“ von Louis de Bernieres

Inhaltsangabe:

Pelagia (Penélope Cruz) lebt mit ihrem Vater (einem ortsansässigen Arzt) Dr. Iannis (John Hurt) auf einer griechischen Insel Kephallenia zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. Sie ist dem Dorfangehörigen Mandras (Christian Bale) versprochen, doch der Vater spürt, das es für Pelagia nicht die wirkliche Liebe ist und stimmt der Hochzeit nur dann zu, wenn diese nach dem Krieg statt findet.

Mandras zieht in den Krieg. Pelagia wartet auf ihn, doch sie bekommt kein Lebenszeichen von ihm. Schließlich besetzen italienische Truppen, gemeinsam mit den Deutschen die Insel und sie macht die Bekanntschaft mit Captain Antonio Corelli (Nicolas Cage). Aus Platzgründen muss sich Antonio Corelli in das Haus ihres Vaters mit einquartieren und sogibt es immer wieder Gelegenheiten, wo Pelagia mit ihm allein ist.

Er beginnt eine zarte Romanze, wo er aufrichtig um sie wirbt. Er spielt mit seiner Mandoline und sie ist sichtlich angetan von ihm. Doch muss sie auch an das Versprechen an Mandras denken, der, wie sie inzwischen weiß, bei den Rebellen angehörig ist. Und als Antonio ihr gerade die Liebe gesteht, unterliegt Italien den Alliierten und sie müssen die Waffen an die Deutschen Truppen abgeben.

Mein Fazit:

Musik zeichnet den Film aus!

Was man in jeder Hinsicht sagen kann: Der Regisseur hat es verstanden, die Zeichen der Zeit gekonnt in Szene zu setzen. Ob es die Frisur, Kleider, Musik oder auch einfach das Leben auf dieser scheinbar völlig verschafenen und harmlosen Insel ist. Man erkennt auch ohne die Soldaten, in welcher Epoche der Film spielt.

Nicolas Cage ist der Star des Films und das spürt man auch in jeder Minute, die er auf dem Zelluloid ist. Ob nun singend, Mandoline spielend oder als kämpfender Soldat. Auch Penélope Cruz verkörpert die Rolle der pflichtbewußten Arzttochter gut. Aber zusammen konnten sie mich einfach nicht überzeugen, leider! Für mich kam die Liebesgeschichte nicht so ganz an. Auch das Ende ist für mich überraschend und abrupt.

Aber die schönen Bilder und der Kern der Geschichte ansich überzeugten mich, daher gibt es von mir auch 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 23.06.2008.

Veröffentlicht am 23.05.16!

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