Independence Day: Wiederkehr

usaIndependence Day: Wiederkehr (2016)
Originaltitel: Originaltitel: Independence Day Resurgence

Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: James Vanderbilt, Dean Devlin, Nicolas Wright
Produktion: Roland Emmerich, Ute Emmerich, Dean Devlin
Musik: Thomas Wanker, Harald Kloser
Kamera: Markus Förderer
Darsteller: Liam Hemsworth, Jeff Goldblum, Jessie Usher, Bill Pullman, Maika Monroe, William Fichtner, u.v.a.
Dauer: 120 Minuten
Dies ist der 2. Teil der Independence Day-Reihe.

independence_day_2Inhaltsangabe:

Vor 20 Jahren waren sie schon einmal da, die Aliens. Die Helden von damals sollen gefeiert werden, weilen sie doch nicht mehr alle unter uns. Aber die Menschheit lernte dazu: Die Völker dieser Erde begruben ihre kleinlichen Differenzen und bauten mehrere Abwehr-Systeme auf, in Kombination mit der Alien-Technologie, die nach dem 96-er Krieg auf der Erde zurück geblieben war. Selbst die Gravitation ist kein Problem mehr im All und Flüge zwischen Erde und Mond gehören schon fast zur Normalität.

David Levinson (Jeff Goldblum) ist gerade in Afrika unterwegs, um seltsame Zeichen und Symbole von den Aliens zu untersuchen, als eine kleine weiße Kugel an der Mond-Basis erscheint. Aus Furcht vor einem erneuten Angriff der Aliens gibt Presidentin Lanford (Sela Ward) den Schießbefehl. Es konnte scheinbar zerstört werden. Pilot Jake Morrison (Liam Hemsworth) ahnt, dass es etwas Größeres ist und holt David Levinson aus Afrika ab. Als sie gerade die beschädigte weiße Kugel auf dem Mond bergen, erscheint plötzlich ein gigantisches Raumschiff, noch viel größer und viel bedrohlicher als vor 20 Jahren.

Allen Beteiligten, allen voran der frühere President Whitmore (Bill Pullman), wissen mit großer Sicherheit, dass eine weitere Prüfung der Menschheit bevorsteht.

Mein Fazit:

Natürlich habe ich schon im Vorfeld gehört, dass sie Kritiken zu diesem Film nicht besonders gut ausgefallen sind. Aber ich habe den 1. Teil damals im Kino gesehen und ich war sehr neugierig, wie die Fortsetzung aussehen könnte.

Gut, man darf keine tiefgründige Studie über Aliens oder dem menschlichen Verhalten in Extrem-Situationen erwarten. Im Vordergrund steht der ungleiche Kampf Menschheit gegen technisch hochentwickelte Aliens. Und dieses Mal gibt es nur ein Schiff, aber was für eines. Roland Emmerich hat sich da schon was einfallen lassen. Noch größer – ja nahezu gigantisch. Die Menschheit jedoch hat dazu gelernt und sich die Alien-Technologie zu Eigen gemacht und mit ihrer eigenen Technologie kombiniert. So gibt es inzwischen eine enorme Mond-Basis mit Flieger-Staffel, die Jets sind teilweise angepaßt und die Abwehr-Systeme wurden weiter entwickelt und installiert. Denn allen war auch damals schon bewußt: Das war nicht der letzte Besuch der Aliens.

Und so begibt sich die nächste Generation Piloten in den ungleichen Kampf, der schon dem ersten Teil recht ähnelt, aber doch auch Unterschiede aufweist. Der Unterschied ist hauptsächlich am Gigantismus festzumachen. Das ist auch mein Kritik-Punkt. Die Story ist mehr oder weniger die Gleiche, nur anders betitelt und eben größer. Auch die Witze sind fast schon ähnlich.

Nichts desto trotz schaffte der Film, mich an der einen oder anderen Stelle zu berühren und auch mal eine Gänsehaut zu beschehren. Auch wenn das Drehbuch erhebliche Schwächen hat, so konnten die Darsteller wie z. B. Liam Hemsworth oder William Fichtner mich durchaus mit ihrer Rollen-Interpretierung überzeugen. Ich war überaus entzückt, eine meiner Lieblings-Schauspielerin zu sehen: Sela Ward. Schade, dass ihr Auftritt nicht so lang war – aber durchaus passend ins Konzept. Ich kann sie einfach unheimlich gut leiden und sie hat die Rolle der Madam President wunderbar gespielt.

Alles in allem war es ein unterhaltsamer Kino-Nachmittag. Die Geschichte kommt zwar nicht an die des Vorgängers heran, wohlweislich hat Roland Emmerich dem Film durchaus seinen Stempel aufgedrückt. 80% ist er mir wert.

Veröffentlicht am 31.07.16!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...