Vergessene Welt – Jurassic Park

usaVergessene Welt – Jurassic Park (1997)
Originaltitel: The Lost World: Jurassic Park

B000A4T606Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: David Koepp
Produktion: Gerald R. Molen, Kathleen Kennedy, Colin Wilson
Musik: John Williams
Kamera: Janusz Kaminski
Darsteller: Julianne Moore, Jeff Goldblum, Pete Postlethwaite, Vince Vaughn, Arliss Howard, Vanessa Lee Chester, u.v.a.
Dauer: 129 Minuten
Romanvorlage: „Vergessene Welt“ von Michael Crichton
Dies ist der 2. Teil der Jurassic Park-Reihe.

Inhaltsangabe:

Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) ist die Katastrophe vor vier Jahren noch sehr gut im Sinn. Und so wehrt er sich energisch, als John Hammond (Richard Attenborough) ihn bittet, auf eine einsame Insel zu reisen, um die frei gewachsenen Dinos zu forschen. Erst, als Ian erfährt, dass seine Freundin Dr. Sarah Harding (Julianne Moore) bereits schon dort verweilt, kann es gar nicht schnell genug gehen, ist ihm die Gefahr für Sarah mehr als schmerzlich bewußt. Dort mit einem kleinen Team angekommen, können sie Sarah sehr schnell finden. Jeder Versuch, sie von der Insel zu schaffen, schlägt allerdings fehl.

Peter Ludlow (Arliss Howard), Neffe von John Hammond und derzeitiger Aufsichtsrat-Vorsitzender der angeschlagenen Holding, hat allerdings ganz andere Ziele. Mit einer Armada taucht er auf der Insel auf, um Dinos zu fangen. Sie wollen sie in San Diego zur Schau stellen und so zur Kasse bitten, um die Katastrophe vom Jurassic Park wieder wett zu machen.

Ian weiß es bereits ziemlich schnell: Die Dinos können sehr schnell aus der Kontrolle geraten, wie er es selbst auch wieder am eigenen Leib spüren mus …

Mein Fazit:

Die Geschichte um den Jurassic Park geht weiter. Wer hätte das gedacht? Zwei Inseln wurden mit Dinos bevölkert, eine sollte als Touristen-Attraktion dienen, die andere praktisch als Brutstätte. Doch die Dinos auf der zweiten Insel entwickelten sich, bekamen Nachkommen und sozialisierten sich. John Hammond (wieder mal toll gespielt von Richard Attenborough) liegen diese Dinos tatsächlich am Herzen und er möchte so viele Erkenntnisse wie möglich daraus ziehen, bevor sein gieriger Neffe Peter Ludlow sich der Sache annimmt. Alle Appelle von Ian Malcom verhallen kategorisch.

Und so erlebt der Zuschauer einen zweiten Jurassic Park, der nicht nur faszinierende Dinos zeigt, sondern auch noch die Spezie Mensch in seinem wahren Licht erstrahlen lässt: gierig, überlegen und absolut überheblich! Auf andere Rassen und deren Befindlichkeiten wird keine Rücksicht genommen. Im Gegenteil, jede Warnung wird in den Wind geschlagen – zu sehr leuchten die Dollarzeichen in den Augen. Ist doch eine -längst ausgestorbene- aber lebende Urzeitkreatur doch die wahre Attraktion.

Natürlich bietet der Film auch wieder Nervenkitzel und Spannung. Aber beim dritten Ansehen ist natürlich schon der eine oder andere Spannungsmoment verflogen. Dennoch ist er sehenswert und erinnert mich doch sehr daran, dass der Mensch niemals Gott spielen und Dinge erschaffen sollte, die längst ausgestorben sind.

Das Drehbuch ist an einigen Stellen etwas schach und die eine oder andere Frage wurde nicht beantwortet, aber für die vielen spektakuläre Bilder bekommt er insgesamt 85%. Das Buch dazu habe ich damals gelesen und das empfand ich als eindeutig spannender!

Veröffentlicht am 31.10.16!

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