The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten

Lesezeit: 2 Minuten

usaThe Descendants – Familie und andere Angelegenheiten (2011)
Originaltitel: The Descendants

b0076j6yjoRegie: Alexander Payne
Drehbuch: Alexander Payne, Nat Faxon
Produktion: Jim Burke, Jim Taylor, Alexander Payne
Kamera: Phedon Papamichael
Darsteller: George Clooney, Grace A. Cruz, Patricia Hastie, Nick Krause, Amara Miller, Shailene Woodley, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten
Romanvorlage: „The Descendants“ von Kaui Hart Hemmings

Inhaltsangabe:

Matt King (George Clooney) ist Anwalt, Familienvater und lebt auf Hawaii. Er entstammt einer großen, alten und reichen hawaiianischen Adels-Familie und in ihrer Familienstiftung befindet sich ein großes Stück unberührertes Land, welches sie für viel Geld verkaufen können. Die übrigen Familien-Mitglieder (unendlich viele) sind für den Verkauf.

Doch Matt King hat noch andere Sorgen: Seine Frau Elizabeth (Patricia Hastie) verunglückt bei einem Sport-Unfall und lebt seither im Koma. Während er Tag für Tag an ihrem Bett sitzt, wird ihm bewußt, wie sehr sie sich voneinander entfernt haben. Bestätigt wird dies noch von seiner großen Tochter Alexandra (Shailene Woodley): Elizabeth hatte eine Affäre und wollte ihren Mann verlassen.

Geschockt über diese Neuigkeit versucht Matt mehr über den Mann herauszufinden. Als ihm die Ärzte mitteilen, das seine Frau nicht mehr aufwachen wird und sie verfügt hat, die Maschinen abstellen zu lassen, macht sich Matt mit seinen zwei Töchtern auf den Weg, den Mann zu finden. Denn er soll ebenfalls die Chance bekommen, sich von ihr zu verabschieden …

Mein Fazit:

Der Film hat schon etwas: Der Humor ist nicht offensichtlich, sondern lugt gelegentlich verstohlen um die Ecke, um dann mit einem Knall wieder zu verschwinden. Und wäre die Geschichte nicht so traurig, so könnte man tatsächlich noch drüber lachen.

George Clooney als treusorgender Familienvater kann man sich nur schwer vorstellen, aber er hat überzeugt, auf der ganzen Linie. Von Beginn an nimmt man ihm die Rolle ab – die er mit seinem eigenen Charme spielt. Sein verschmitztes Lächeln, die kleinen dunklen Fältchen, die er nun mal schon hat und die Ausstrahlung! Er ist in jeder Sequenz present, lässt aber den anderen viel Raum zur Entfaltung.

Allerdings denke ich nicht, dass er dafür einen Oscar verdient hätte – vielleicht aus seiner Sicht, weil er durch und durch eben kein treusorgender Familienvater ist (?). Da gab es bessere Rollen und noch bessere Darsteller …

Insgesamt bietet der Film gute Unterhaltung, mir ist er zumindest 80% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.09.2012!

Veröffentlicht am 05.12.16!

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