Krieg der Welten (2005)

Krieg der Welten (2005)
Originaltitel: War of the Worlds

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: David Koepp, Josh Friedman
Produktion: Kathleen Kennedy, Paula Wagner, Colin Wilson
Musik: John Williams
Kamera: Janusz Kaminski
Darsteller: Tom Cruise, Dakota Fanning, Miranda Otto, Tim Robbins, Justin Chatwin, Rick Gonzalez, u.v.a.
Dauer: 116 Minuten
Romanvorlage: „Krieg der Welten“ von Herbert G. Wells

Inhaltsangabe:

Ray Ferrier (Tom Cruise) ist ein ganz normaler Mann. Zwar geschieden, aber mit einem normalen Job und mit einem völlig normalen Haus in New York. Seine Kinder Robbie (Justin Chatwin) und Rachel (Dakota Fanning) besuchen ihn, da die Mutter einen Besuch in Bosten machen möchte.

Gerade ist die Mutter abgereist, als plötzlich ein merkwürdiges Gewitter aufzieht! Die Blitze scheinen so übermächtig und so gefährlich, das Ray sich mit seiner Tochter in Sicherheit bringt. Kurz darauf beginnt die Erde zu beben und aus dem Boden kommt ein riesiges Metall-Ding. Erst voller Staunen, doch dann voller Entsetzen, betrachtet Ray dieses Ding, das offensichtlich aus einer anderen Welt kommt: Aliens. Es bleibt ihm keine Zeit zur Erholung, denn das Ding beginnt alles, was in der Nähe ist, zu zerstören. Ray packt Robbie und Rachel in ein Auto und sie fliehen aus New York!

Überall, wo Ray mit seinen Kindern hinkommt, herrscht Zerstörung, Angst und Verzweiflung. Es gibt kein Entrinnen vor den Aliens, denn sie scheinen übermächtig und unverletzlich. Und niemand kann sie wohl aufhalten! Ray kämpft ums nackte Überleben und er weiß nicht, ob er und seine Kinder diesen „Krieg der Welten“ heil überstehen werden.

Mein Fazit:

Dies ist ein sehr düsterer Film, wie ich finde.

Steven Spielberg hat sich mal von einer anderen Seite gezeigt, nicht heroisch, sondern menschlich und schlicht. Er hat die Alien-Invasion aus der Sicht des normalen Menschen gezeigt. Keine heroischen Ansagen, keine Gefühlsduselei, sonst schlicht und einfach der Kampf ums nackte Überleben, und zwar ums eigene überleben. Dabei wurde -meiner Meinung nach- Tom Cruise von der damals elfjährigen Dakota Fanning gnadenlos an die Wand gespielt. Steven Spielberg ist dafür bekannt, mit Kindern gut zusammen arbeiten zu können. In diesem Film war es wohl eine Grundvorausetzung und wie ich finde, hat es super geklappt. Das Mädchen hat so überzeugend das verängstigte Mädchen gespielt, die sich teilweise nur durch die Augen ausdrückte. Klasse!

Die Materialschlacht war von Anfang an spannend und hatte Tempo. Eine unglaubliche Szene nach dem nächsten folgt und man denkt, das kann nicht mehr getoppt werden.

Leider gibt es -für mich- auch ein ganz kräftiges Minus: Der Film wurde sehr schlecht synchronisiert. Während die Begleitmusik und die Hintergrund-Geräusche sehr laut waren, waren die Stimmen der Figuren extrem leise gesprochen. Ich habe -gerade am Anfang- nicht alles verstanden und musste den Lautstärkenregler fast ganz aufdrehen. Das hat das Film-Vergnügen erheblich eingeschränkt.

Ansonsten kann ich die 80% ohne weiteres vertreten und den Film unbedingt empfehlen, wer nicht gerade schwache Nerven hat!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.05.2008.

Veröffentlicht am 28.06.17!

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