Die Unbestechlichen

Lesezeit: 2 Minuten

Die Unbestechlichen (1976)
Originaltitel: All the President’s Men

Regie: Alan J. Pakula
Drehbuch: William Goldman
Produktion: Jon Boorstin, Michael Britton, Walter Coblenz
Musik: David Shire
Kamera: Gordon Willis
Darsteller: Robert Redford, Dustin Hoffman, Jack Warden, Martin Balsam, Jason Robards, Penny Fuller, u.v.a.
Dauer: 138 Minuten
Romanvorlage: „Die Watergate-Affäre“ von Bob Woodward und Carl Bernstein

Inhaltsangabe:

1972: Fünf Männer dringen in das Gebäude der Demokratischen Partei in Washington ein, um Wanzen anzubringen und Dokumente zu fotografieren. Sie werden von der hiesigen Polizei jedoch erfaßt und dem Richter vorgeführt.

An dieser Stelle beginnt die Arbeit von Bob Woodward (Robert Redford). Er ist Journalist und seit 9 Monaten bei der Washington Post beschäftigt. Er riecht sofort eine große Story, denn bei der Vorgerichts-Verhandlung war ein bedeutender Mann zugegen.

Bob Woodward beginnt zu recherchieren, wer diese fünf Männer sind, von wem sie angeheuert wurden und was sie tun sollten. Anfänglich hat er nicht viele Anhaltspunkte, aber als sich sein Kollege Carl Bernstein (Dustin Hoffman) in die Story mit reinhängt, stoßen die beiden Journalisten nicht nur auf eine Mauer des Schweigens, sondern begeben sich selbst in Gefahr und somit auch ihre Informanten. Aber sie entdecken einen unglaublichen Polit-Skandal. Und dabei dürfen sie in keinster Weise ihre Quellen verraten, und schon gar nicht „Deep Throat“ (Hal Holbrook), den Woodward nie verraten wird.

Mein Fazit:

Dieser Film ist ein Kult. Tatsächlich beruht diese Geschichte ja auf eine wahre Begebenheit. Ob es sich tatsächlich so zugetragen hat, weiß natürlich wirklich niemand.

Der Film lebt von den Dialogen. Das macht den Film ungeheuer spannend. Allerdings kann das auch sehr schnell ermüden, denn die Dialoge sind von einem ungeheuren Tempo und als Zuschauer muss man seine ganze Aufmerksamkeit aufbringen. Für „so nebenbei“ ist der Film nicht gedacht!

Wer nur das Popcorn-Kino mag, sollte von diesem Film Abstand nehmen. Denn man bedarf nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch persönliches Interesse an politischen Intrigen und Journalismus. Es gibt keinen Sex und auch kein Blut, hier und da Ambitionen, ein bißchen Action reinzubringen. Und bei den vielen Namen, den Gegebenheiten und Szenen-Wechsel hat man wirklich schon genug zu tun.

Alles in allem ein sehr spannender Film, aber nicht für jeden Zuschauer gemacht.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 19.09.2007.

Veröffentlicht am 24.11.17!

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