Sherlock Holmes (2009)

Lesezeit: 3 Minuten

Sherlock Holmes (2009)

 

Regie: Guy Ritchie
Drehbuch: Michael Robert Johnson, Anthony Peckham
Produktion: Bruce Berman, Steve Clark-Hall, Susan Downey
Musik: Hans Zimmer
Kamera: Philippe Rousselot
Darsteller: Rachel McAdams, Robert Downey Jr., Jude Law, Mark Strong, Eddie Marsan, Robert Maillet, u.v.a.
Dauer: 128 Minuten
Romanvorlage: frei nach den Romanen von Sir Arthur Conan Doyle
Dies ist der 1. Teil der Kino-Film-Reihe.

Inhaltsangabe:

Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) kann zusammen mit Watson (Jude Law) in letzter Minute ein weiteres Ritual-Opfer aus den Fängen von Lord Blackwood (Mark Strong) retten und bringt diesen damit hinter Schloss und Riegel. Seine Verurteilung zum Tode ist reine Formsache und Holmes ist glücklich, einen weiteren kniffeligen Fall mit seinem besten Freund Watson gelöst zu haben.

Doch kurz vor der Hinrichtung bittet Lockwood Holmes zu einem kurzen Gespräch. Offensichtlich sind doch höhere Mächte im Spiel, denn Lockwood prophezeit ihm eine Veränderung der Dinge, die auch ihn persönlich treffen. Etwas besorgt ist Holmes dennoch. Als auch noch die überaus charmante und attraktive Irene Adler (Rachel McAdams) wieder auftaucht und ihm einen merkwürdigen Auftrag überbringt, ist er in Alarmbereitschaft.

Und schon passiert es: Lockwood, von Watson persönlich als offiziell Tod erklärt nach der Hinrichtung, ist offensichtlich wieder auferstanden und beginnt nun sein Unwesen zu treiben. Holmes‘ logisches Geschick und seine Fähigkeit, auch jedes kleinste Detail zu beachten, ist mal wieder gefragt und er macht sich auf die Suche nach den vielen Antworten auf seine Fragen …

Mein Fazit:

Endlich bin ich mal in den Genuß gekommen, mir diesen Film anzusehen. Aber – hm … es ist schwierig, meine Eindrücke in Worte zu fassen.

Robert Downey Jr. als etwas chaotischen wie auch windigen Holmes zu sehen ist ganz sicher eine andere Interpretation der Figur, wie man es sonst gewohnt ist. Zugegeben, Downey hat die Rolle toll gemeistert, aber irgendwie passt die Rolle nicht zu dem Bild, die man allgemein zu Holmes vorherrscht. Zuweilen wirkte er wie ein Kind, das nicht in der Lage ist, ohne Watson auch nur ein normales Leben zu führen. Watson, im Begriff, die junge Mary (gespielt von Kelly Reilly) zu heiraten, beginnt sich von Holmes zu lösen und zieht mit seiner Arzt-Praxis aus dem Haus. Es entsteht ein typisches Gezänke, wie es sonst nur bei sich trennenden Paaren ist. Meines Erachtens nach passt es nicht so ganz ins Bild, wenngleich es eine ungemein komische Situation darstellt.

Die Komik zwischen Holmes und Watson hat meiner Meinung nach den Film gerettet. Ohne dieses wäre es abgeflacht und hätte auch die spannende Geschichte um Blackwood auch nicht gereicht, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Den einen oder anderen kleinen Logikfehler gab es da schon noch und irgendwie fand ich es unglaubwürdig, das Holmes aber auch auf alles eine Antwort wußte bzw. die Details richtig deuten konnte.

Ein weiteres Pluspunkt war die undurchschaubare Irene, die sehr geheimnisvoll wirkt. Sofort ist klar, das Holmes sein Herz an sie verloren hat. Aber er traut ihr genauso wenig wie sie ihm, zu Recht. Ebenso wenig gibt er ihr gegenüber zu, das er sie noch immer liebt. Das bringt noch zusätzlich etwas Pepp in die Geschichte.

Der Film ist unterhaltsam und auch einige Lacher wert, aber leider etwas kurzweilig, er bleibt einem nicht im Gedächtnis. Von mir erhält er 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.10.2010!

Veröffentlicht am 15.01.18!

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