My Big Fat Greek Wedding 2

My Big Fat Greek Wedding 2 (2016)

 

Regie: Kirk Jones
Drehbuch: Nia Vardalos
Produktion: Nia Vardalos, Rita Wilson, Tom Hanks
Musik: Christopher Lennertz
Kamera: Jim Denault
Darsteller: Nia Vardalos, John Corbett, Michael Constantine, Lainie Kazan, Andrea Martin, Elena Kampouris, u.v.a.
Dauer: 94 Minuten
Dies ist der 2. Teil der My Big Fat Greek Wedding-Reihe.

Inhaltsangabe:

Toula (Nia Vardalos) hat nur einen Lebensinhalt: Ihre riesige griechische Familie, die obendrein auch noch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft lebt. Die Aufdringlichkeit des Familienclans spürt auch die 17jährige Tochter Paris (Elena Kampouris), die sich deutlich mehr Freiraum wünscht. Aber auch Toula klammert an Paris, hat sie doch eigentlich nichts anderes.

Das Chaos ist perfekt, als Toulas Vater Gus (Michael Constantine) plötzlich feststellt, dass die Heiratsurkunde vor 50 Jahren nicht unterschrieben wurde. Jeder Versuch, dies im Nachhinein zu korrigieren, schlägt fehl. So bleibt ihm nichts anderes übrig als Maria (Lainie Kazan) noch einmal zu heiraten.

Maria hingegen denkt gar nicht daran, ihn noch einmal zu ehelichen. Die Überredungskunst der ganzen Familie ist gefragt und Toula sieht sich wieder mal in der Pflicht. Ehemann Ian (John Corbett) fühlt sich nachverlässigt und beschwört Toula, endlich Abstand zu gewinnen, auch für Tochter Paris, die gedenkt, in der Ferne ein College zu besuchen.

Mein Fazit:

Eine große griechische Hochzeit und 14 Jahre später! Der zeitliche Abstand passt eigentlich nicht so wirklich zum Vorgänger. Denn Paris, die einzige Tochter von Toula und Ian, ist im zweiten Teil bereits 17 und steht kurz davor aufs College zu gehen. Das finde ich schon irgendwie nicht so wirklich gelungen.

Aber wenn man mal davon absieht, ist der Film auch eher mäßig unterhaltend. Nia Vadarlos hat das Drehbuch zu diesem Film selbst geschrieben und ich finde es sehr bedauerlich, dass sie sich selbst nicht mehr Profil gegeben hat. Denn sie kommt mir nicht gerade sehr souverän und stark vor. Oft genug scheint es so zu sein, dass sie sich in den Sog ihrer Familie ziehen lässt als für Ehemann und Tochter einzustehen. Überhaupt, obwohl sie die Hauptrolle spielt, erscheint sie oft blass und kaum greifbar!

Michael Constantine und Lainie Kazan hingegen sind voll in ihrem Element und tragen den Film mehr oder weniger. Die eine oder andere Situation bringt denn auch einen Lacher hervor, wenn auch etwas verhalten. Irgendwie ist alles vorhersehbar und wenig überzeugend.

Der Film ist so eine kleine Kopie des ersten Teils mit einer unscheinbaren Nia Vardalos und einem sich kaum veränderten John Corbett. Zum Ende wurde es dann etwas romantisch und ergreifend, aber das kann den Gesamteindruck nicht wirklich heben. Enttäuschende 65% kann ich da nur geben. Wenn man den Film nicht sieht, verpasst man auch nichts!

Veröffentlicht am 18.02.18!

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