Das große Erbe

Lesezeit: 2 Minuten

Das große Erbe (1999)

 

Regie: Simon Langton
Drehbuch: John Goldsmith
Produktion: Tim Buxton, David Cunliffe, Herbert G. Kloiber
Musik: Alan Parker
Kamera: Simon Kossoff
Darsteller: Joanna Lumley, Katie Ryder Richardson, Lara-Joy Körner, George Asprey, Susan Hampshire, Patrick Ryecart, u.v.a.
Dauer: 165 Minuten
Romanvorlage: nach Rosamunde Pilcher (Buchvorlage unbekannt)

Inhaltsangabe:

England, kurz nach dem 2. Weltkrieg: Loveday Carey-Lewis (Katie Ryder Richardson) erbt nun nach dem Tod ihres Vaters Schloss Nancherrow. Obwohl es stark sanierungsbedürftig ist und Unsummen verschlingt, will sie es unbedingt behalten. Ihre Mutter Diana (Joanna Lumley) hilft ihr so gut es geht mit Geld.

Doch auch private Probleme beschäftigen Loveday. Ihre Ehe mit dem Farmer ist ein einziger Irrtum und dann läuft ihr auch noch Gus (Philipp Moog), ihre große Liebe, wieder über den Weg. Ihre Freundin Judith Dunbar (Lara-Joy Körner) kämpft mit dem unerfüllten Kinderwunsch und der Testament-Vollstrecker macht sich hochverschuldet aus dem Staub.

Und dennoch will sie das Schloss nicht aufgeben …

Mein Fazit:

Rosamunde Pilcher war noch nie so richtig mein Fall. Dass ich mir diese Familiensaga angesehen habe, passierte auch eher zufällig. Ich zappte gelangweilt durch das Programm und blieb bei diesem Zweiteiler hängen. Das es eine Fortsetzung ist, habe ich erst im Zuge meiner Recherchen erfahren.

Das ist nun keine TV-Produktion, die durch etwas Besonderes hervorsticht. Einzig die Landschaftsbilder sind schon beeindruckend und auch die Kulisse. Man hat die damalige Zeit gut eingefangen und mit entsprechender Ausstattung und Kostümen gut untermalt. Das empfinde ich schon als durchaus gelungen.

Aber ansonsten ist eine durchschnittliche Geschichte, deren Höhenpunkte bis auf wenige Ausnahmen vorhersehbar waren. Die schauspielerische Leistung ist auch eher mittelmäßig, Christian Kohlund und Joanna Lumley haben mir da noch am Besten gefallen.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu schreiben – es ist eben ein Rosamunde Pilcher-Film und wahrscheinlich mehr für Fans gedacht. Von mir bekommt er 75%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 28.05.2012!

Veröffentlicht am 28.05.18!

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