King Arthur

Lesezeit: 2 Minuten

King Arthur (2004)

 

Regie: Antoine Fuqua
Drehbuch: David Franzoni, John Lee Hancock
Produktion: Jerry Bruckheimer, Chad Oman, Ned Dowd
Musik: Nick Glennie-Smith, Hans Zimmer
Kamera: Slawomir Idziak
Darsteller: Clive Owen, Keira Knightley, Ioan Gruffudd, Til Schweiger, Ray Stevenson, Stellan Skarsgård, u.v.a.
Dauer: 126 Minuten

Inhaltsangabe:

König Arthur (Clive Owen) steht im Dienste des Römischen Reiches. Eigentlich von Britannien stammend, will er nach seiner Dienstzeit wieder nach Rom zurück. Er und seine Ritter, allen voran Lancelot (Ioan Gruffudd) haben viele Jahre das Territorium von Bischoff Germanius (Ivano Marescotti) verteidigt.

Eigentlich wollten Arthur und seine Ritter nun nach Hause zurückkehren. Doch Bischoff Germanius verlangt ihm noch einen letzten Dienst ab. Rom will sich von Britannien zurückziehen und oben im Norden ist noch eine römische Familie, die unbedingt escortiert werden muss auf den Weg zum Wall in den Süden. Denn die Angelsachsen, allen voran Cedric (Stellan Skarsgard) und sein Sohn Cynric (Til Schweiger) fallen über das Land ein und zermetzeln alles nieder.

So machen sie sich auf den Weg in den kalten Norden, wo nicht nur die Angelsachsen auf ihn warten, sondern auch grausame Folter, Elend und obendrein noch die Kelten. Wird er seinen Auftrag ausführen? Werden die Angelsachsen über das Land herfallen und King Arthur den Thron streitig machen?

Mein Fazit:

Natürlich ist dies Mix aus historischen Ereignissen und Mythen! Wer ist da besser als Jerry Bruckheimer geeignet, dieses düstere Werk zu schaffen?

Tatsächlich ist es so, das natürlich die Stimmung des frühen Englands ganz gut eingefangen wurde. Als die Römer das Land verließen, weil ihr eigenes Reich allmählich auseinander fiel, musste sich alles erst neu finden. Auch die historische Bedeutung der Angelsachsen, der Kelten und andere Stämme ist ganz gut mit eingesponnen. Aber ich habe große Zweifel, das die Geschichte tatsächlich so passiert ist.

Clive Owen verkörpert den König natürlich exzellent. Düster, markant und über jeden Zweifel über seine Motive und Absichten erhaben. Teilweise fand ich die Kameraeinstellung perfekt getroffen, seine Gesichts-Züge, die Augen und dabei wurde ein Hauch von Aristokratie eingefangen. Keira Knightley ist natürlich schon der passende Gegenpart zu Clive Owen, allerdings ist mir ihre Rolle als Kämpferin schon etwas suspekt.

Insgesamt gesehen find ich den Film gut. Er zeigt ein echtes Britannien und dennoch sind die Kampfhandlung nicht immer blutig. Es gibt ein gesundes Mittelmaß. Gemixt mit ein bißchen Geschichte, mit Liebe und Mythos ist dieses Werk sehenswert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 01.10.2007!

Veröffentlicht am 14.08.18!

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