Good Wife – 1. Staffel

Good Wife – 1. Staffel (2009)
Originaltitel: The Good Wife

Regie: James Whitmore Jr., Jim McKay, Rod Holcomb, u.v.a.
Drehbuch: Ted Humphrey, Corinne Brinkerhoff, Todd Ellis Kessler, u.v.a.
Produktion: Michelle King, Robert King, Ridley Scott, u.v.a.
Musik: David Buckley, Danny Lux
Kamera: Fred Murphy, Tim Guinness
Darsteller: Julianna Margulies, Matt Czuchry, Christine Baranski, Archie Panjabi, Josh Charles, Chris Noth, u.v.a.
Dauer: 23 Folgen ca. 45 Minuten
Dies ist die 1. Staffel der Good Wife-Reihe

Inhaltsangabe:

Peter Florrick (Chris Noth) ist leitender Staatsanwalt in Chicago und stolpert über eine Affäre mit einer Prostituierten. Auch wird ihm Korruption vorgeworfen. Mit Ehefrau Alicia (Julianna Margulies) an seiner Seite gibt er der Presse seinen Rücktritt bekannt.

Ein paar Monate später: Alicia hat einen Job in der Anwaltskanzlei „Lockhard/ Gardner & Stern“ erhalten. Gerade zu Will Gardner (Josh Charles) hat sie ein gutes Verhältnis, haben sie doch damals zusammen studiert. Diane Lockhard (Christine Baranski) empfängt sie mit offenen Armen, aber Alicia kann sich auf ihren Namen und ihre Bekanntheit nicht ausruhen. Sie muss genauso um ihren Job kämpfen wie Cary Agos (Matt Czuchry). Die Ermittlerin Kalinda (Archie Panjabi) steht ihnen mit allem zur Seite, was sie für ihre Fälle brauchen.

Privat hat sich einiges verändert: Das Haus musste Alicia verkaufen und sie ist mit den zwei Kindern in eine Wohnung in Chicago gezogen. Peter sitzt noch immer im Gefängnis und wartet auf seine Chance, in einem Berufungsverfahren seine Unschuld zu beweisen. Und doch gibt es noch viele schwelende Konflikte zwischen dem Paar.

Mein Fazit:

Auch bei dieser Serie habe ich lange auf die Gelegenheit gewartet, sie sehen zu können. Sie kam seinerzeit zwar im TV, aber oft zu später Stunde. Daher habe ich davon abgesehen, mir die Serie anzusehen.

Ich mag Chris Noth. Er ist ein sehr sympathischer Mensch und überaus attraktiv. Ihn in einer solchen Rolle zu sehen macht mir sehr viel Spaß, er muss schon sein ganzes Können beweisen, um den Zuschauer von seiner Ehrlichkeit überzeugen zu können. Juliana Margulies konnte ich die ersten Folgen sehr schwer einschätzen. Natürlich kenne ich sie aus anderen Produktionen, wie z.B. in „ER“ oder „Die Nebel von Avalon“, aber in dieser Serie, zumindest am Anfang, kam sie mir oft maskenhaft rüber. Es zeigten sich wenige Emotionen auf ihrem Gesicht. Sie war mir einfach in vielen Momenten zu beherrscht.

Allerdings hat sie ihre Sache als Anwältin sehr gut gemacht und sich von allem nicht so schnell ins Bockshorn jagen lassen. Erfolg und Niederlagen liegen dicht beieinander und das wird Folge um Folge immer wieder gezeigt. Einige Klienten tauchen immer wieder mal auf oder aber auch einige Richtiger und Staatsanwälte.

Für den trockenen Humor sorgen meist die Richter mit ihren Allüren. Sie wirken an der einen oder anderen Stelle wie kleine Diven, die ihre machtvollen Auftritte im Gericht genießen. Das sorgt schon mal für Heiterkeit.

Eine Serie, die einem das politische System der USA ein wenig näher bringt und dabei aufzeigt, wie empfindlich es ist. Nur ein leiser Verdacht und schon kann die politische Karriere beendet sein. Sehr interessant und unterhaltsam und ich empfehle es mit 85%.

Veröffentlicht am 10.04.19!

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2 Gedanken zu „Good Wife – 1. Staffel“

  1. Hallo Elke!

    Ich kam in diese Serie nicht so richtig rein. Die Figur der Alicia war mir nicht sonderlich sympathisch, vielleicht auch wegen der (gewollt?) fehlenden Emotionen.
    Ich habe nach der ersten Staffel aufgehört und werde die DVDs wohl verkaufen/vertauschen/verschenken.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    1. Hallo liebe Kerstin,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar!

      In der Tat wirkt die Figur Alicia Florrick oft distanziert. Da hatte ich auch erst so meine Probleme! Das ändert sich aber im Laufe der Serie. Inzwischen bin ich bei Staffel 4 und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen 🙂

      Liebe Grüße, Elke!

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