Blood & Wine – Ein tödlicher Cocktail

Lesezeit: 2 Minuten

Blood & Wine – Ein tödlicher Cocktail (1996)
Originaltitel: Blood and Wine

Regie: Bob Rafelson
Drehbuch: Nick Villiers, Alison Cross
Produktion: Chris Auty, Hercules Bellville, Kathleen M. Courtney
Musik: Michal Lorenc
Kamera: Newton Thomas Sigel
Darsteller: Jack Nicholson, Stephen Dorff, Jennifer Lopez, Judy Davis, Michael Caine, Harold Perrineau, u.v.a.
Dauer: 101 Minuten

Inhaltsangabe:

Jason (Stephen Dorff) lebt mit seiner Mutter Suzanne (Judy Davis) und seinem Stiefvater, dem Weinhänder Alex Gates (Jack Nicholson) in Miami. Während seine Mutter unter Alex‘ ständiger Abwesendheit und Geld-Mangel leidet, arbeitet Jason nebenbei und spart sein Geld heimlich.

Eines Tages nimmt Alex Jason mit zu einem reichen Kunden. Von Anfang spürt der junge Mann, das etwas komisch ist. Dort lernt er auch die junge Kubanerin Gabriella (Jennifer Lopez) kennen. Was Jason nicht weiß:Gabriella ist Alex‘ Geliebte und Alex selbst will mit seinem Kumpanen Victor Spansky (Sir Michael Caine) einen Bruch heben und Schmuck im Wert von über einer Million Dollar stehlen.

Der Coup gelingt auch. Als Alex gerade aufbrechen will, um den Schmuck in New York zu verkaufen, kommt ihm Suzanne dazwischen und stiehlt unbewußt den Schmuck. Jason folgt seiner Mutter und es beginnt ein Katz und Maus-Spiel, wo es im Grunde keine Gewinner gibt.

Mein Fazit:

Hochkarätig besetzt mit Jack Nicholson, der seine Frau zwar noch liebt, aber irgendwie nicht mehr ertragen kann. Er versucht die Fassade einer glücklichen Ehe aufrecht zu erhalten, aber Suzanne und Jason rebellieren gegen ihn. Auch hat Alex gegenüber seiner Frau Schuldgefühle, da sie offensichtlich auf ihn angewiesen ist. Sie hat sich das Bein gebrochen und fühlt sich von ihrem Mann im Stich gelassen. Jason hält stets zu seiner Mutter und kämpft um ihre Selbstachtung und Freiheit.

Eine weitere interessante Persönlichkeit wird von Sir Michael Caine gespielt. Victor ist ein abgehalfteter Ganove, der krank ist, unter Bewährung steht und unter ständiger Geldnot leidet. Er gibt nach außen hin den ruhigen Typ, aber er hat ist gerissen und zuweilen auch brutal. Auf der Suche nach dem Schmuck und Verfolgung von Suzanne und Jason wird er ziemlich ungeduldig, weil er weiß, das er nicht mehr lange zu leben hat.

Und da ist Jason, gespielt von Stephen Dorff. Er liebt seine Mutter und versucht sich dennoch von allem zu befreien. Er hat sich in die Gabriella verliebt, bis er dahinter kommt, das es Alex‘ Geliebte ist. Sein Zorn kennt keine Grenzen, als er hinter das perfide Spiel seines Stiefvaters kommt, der trotz allem den Anschein des verständnisvollen Vaters und Ehemannes gibt.

Die Spannung baut sich langsam aber stetig auf. Die Handlungen der Personen sind nachvollziehbar und glaubhaft. Einzig das Ende ist sehr frustrierend und daher bekommt der Film auch nur 80%. Sonst ist er es zumindest wert, sich mal anzusehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.07.2009.

Veröffentlicht am 07.07.19!

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