Tristan + Isolde (2006)

Tristan + Isolde (2006)

 

Regie: Kevin Reynolds
Drehbuch: Dean Georgaris
Produktion: Moshe Diamant, Lisa Ellzey, Giannina Facio
Musik: Anne Dudley
Kamera: Artur Reinhart
Darsteller: James Franco, Sophia Myles, Rufus Sewell, David O’Hara, Henry Cavill, Mark Strong, u.v.a.
Dauer: 125 Minuten

Inhaltsangabe:

Die Römer haben Britannien sich selbst überlassen und so ist es nicht verwunderlich, das die Stämme sich untereinander bekriegen. Und sie haben noch einen Gegner: Die Iren!

Tristan (James Franco) wächst als Vollwaise bei Lord Marke (Rufus Sewell) auf, der stets bestrebt ist, Frieden im Land reinzubringen. Doch immer wieder fallen die Iren ein und rühren das Land auf. Während eines Gefechts stirbt Tristan scheinbar. Die Bestattung findet auf See statt. Doch Tristan ist nich tot, nur schwer verwundet. Und so findet Isolde (Sophia Myles), die Tochter des irischen Königs Donnchadh (David O’Hara), ihn und pflegt ihn heimlich wieder gesund. Um ihre wahre Identitä zu verbergen, gibt sie sich als ihre Zofe Bragnae auf.

Isolde und Tristan verlieben sich und schwören sich Treue. Doch Tristan muss nach der Genesung von Irland fliehen und kehrt nach Hause zurück. Um Zwietracht unter die Stämme Englands zu schüren, veranstaltet König Donnachadh einen Turnier. Der Gewinn: Die Hand seiner Tochter Isolde. Tristan nimmt auch teil und gewinnt. Aber nicht er bekommt Isolde, sondern Lord Marke, für den er gekämpft hat.

Das Unheil nimmt seinen Lauf, denn Isolde kann trotz der Vermählung mit Lord Marke nicht von Tristan lassen und umgekehrt.

Mein Fazit:

Dies ist meine erste Adaption, die ich zu dieser Geschichte gesehen habe. Ich war auch angenehm überrascht, das der Film doch spannend und zugleich berührend war.

Mir gefielen die Darsteller, bis auf James Franco. Er ist mir einfach unsympathisch und ich persönlich finde, das er eine Fehlbesetzung war. Er passte einfach nicht hinein, er hatte zu weiche Züge und konnte mich als unerschrockenen Krieger nicht wirklich überzeugen. Sophia Myles hingegen empfand ich als Isolde durchaus akzeptabel und sie hat diese schwierige Rolle gemeistert. Einerseits musste sie ihren Ehemann glücklich machen und andererseits war sie im Herzen zutiefst unglücklich und entzweit. Sie hat ihre Rolle mit Bravour gemeistert und sehr überzeugend gespielt. Rufus Sewell kenne ich aus „Ritter aus Leidenschaft“ und diese Rolle hatte ich immer wieder vor Augen, während ich diesen Film sah.

Die Kulisse, Kostüme und Musik passte alles gut zusammen und ich kann den Film empfehlen, eventuell wäre er sogar noch ein zweites Film-Vergnügen wert. Aber ich denke, es gibt bessere Filme zu dieser Handlung. Von mir bekommt er 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 13.08.2009.

Veröffentlicht am 15.08.19!

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