Private Practice – 1. Staffel

Lesezeit: 2 Minuten

Private Practice – 1. Staffel (2007)

 

Regie: Mark Tinker, Jeff Melman, Arvin Brown u.v.a.
Drehbuch: Mike Ostrowski, Fred Einesman, Ayanna Floyd, u.v.a.
Produktion: Betsy Beers, Mark Gordon, Shonda Rhimes, u.v.a.
Musik: Timothy Bright, Chad Fischer
Kamera: Lex duPont
Darsteller: Kate Walsh, Audra McDonald, Taye Diggs, Tim Daly, Paul Adelstein, Amy Brenneman, u.v.a.
Dauer: 9 Folgen x ca. 42 Minuten
Dies ist die 1. Staffel der Private Practice-Reihe.

Inhaltsangabe:

Addison Montgomery (Kate Walsh) möchte ein neues Leben beginnen. Sie beschließt daher, das Seattle Grace Hospital mitsamt ihrem Ex-Mann Derek Shepherd und ihren Liebhaber Mark Sloan zu verlassen und in Los Angelos in eine private Praxis einzusteigen.

Ihre Freundin Naomi Bennett (Audra McDonald) führt zusammen mit ihrem Ex-Mann Sam (Taye Diggs) die ganzheitliche Praxis Oceanside Wellness Group, direkt an der Pazifik-Küste. Dort sind auch die Ärzte Cooper Freedman (Kinderarzt) (Paul Adelstein), Pete Wilder (Alternativmediziner) (Tim Daly) und Violet Turner (Psychiaterin) (Amy Brenneman) beschäftigt. Es geht sehr familiär zu, jedoch haben alle so ihre kleineren und größeren Macken.

Violet kämpft noch mit der Trennung aus ihrer letzten Beziehung, Cooper fischt sich seine Dates gern aus dem Internet und Pete ist ein Womanizer, der fest davon überzeugt ist, das Addison nur wegen dem Kuss zurück gekommen ist, den er ihr zuvor auf einem Kurzbesuch gegeben hat. Naomi und Sam zoffen sich noch immer um Kleinigkeiten, die Scheidung scheint irgendwie noch nicht vom Tisch zu sein.

Und zwischen all‘ dem müssen sie kleine und große Patienten betreuen, die ihre Hilfe benötigen.

Mein Fazit:

Ich wusste schon lange, dass es dieses Spin-Off von Grey‘s Anatomy gibt. Aber man muss sich auch darauf einlassen können. Denn das Serienkonzept ist das Gleiche, Drama, Liebe, Freundschaft, Konflikte und ungewöhnliche medizinische Fälle. Beim Krankenhaus hat es durchaus seine Daseinsberechtigung, aufgrund der vielen involvierten Figuren. In einer Privatpraxis ist alles kompakter und daher doch anders zu betrachten.

Kate Walsh als Addison Forbes Montgomery ist natürlich die ideale Besetzung, auch wenn ich mit ihr erst einmal warm werden musste. Immerhin habe ich sie in den ersten Staffeln in GA gesehen. Mir kam sie oft wie eine Furie vor, die wenig von Moral hält und sehr von sich überzeugt ist. Oh ja, eine gewisse Arroganz strahlt sie aus, das bringt der Beruf der hochspezialisierten Chirurgin wohl so mit sich. Nun will sie in Kalifornien ein neues Leben beginnen und auch ein neuer Mensch werden, mit neuen Regeln bei Beziehungen.

Die Fälle sind spannend und manchmal zu tränend rührend. Die Geschichten werden chronologisch erzählt. Manchmal wundere ich mich allerdings schon, welches Arbeitspensum die Ärzte an den Tag legen müssen. Scheinbar leicht pendeln die Ärzte zwischen Privatpraxis und Krankenhaus, dabei müssen sie doch sicherlich noch mehr Patienten behandeln. Das finde ich manchmal etwas unrealistisch, aber gut.

Solange man nicht alles so ernst nimmt, hat die Serie einen hohen Unterhaltungswert. Und der Cliffhanger verleitete mich dazu, gleich mit der zweiten Staffel weiter zu machen. Es gibt doch immer wieder was Neues von der Oceanside Wellness Group. Ich vergebe 85% für diese Staffel.

Veröffentlicht am 08.09.19′!

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