Unbreakable – Unzerbrechlich

Unbreakable – Unzerbrechlich (2000)
Originaltitel: Unbreakable

Regie: M. Night Shyamalan
Drehbuch: M. Night Shyamalan
Produktion: Gary Barber, Roger Birnbaum, Barry Mendel
Musik: James Newton Howard
Kamera: Eduardo Serra
Darsteller: Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Robin Wright, Spencer Treat Clark, Eamonn Walker, Charlayne Woodard, u.v.a.
Dauer: 107 Minuten

Inhaltsangabe:

David Dunn (Bruce Willis) überlebt wie durch ein Wunder als einziger ein schweres Zug-Unglück, wo über 130 Menschen ums Leben kommen. Es leuchtet dem verheirateten Security-Angestellten jedoch nicht richtig ein. Er kommt wie immer nach Hause, in sein tristes Heim zu seiner unglücklichen Frau Audrey (Robin Wright Penn) und seinem verwirrten Sohn Joseph (Spencer Treat Clark).

Eines Tages findet David eine Nachricht an seinem Auto – von einem gewissen Elijah Price (Samuel L. Jackson). Elijah Price ist bereits mit gebrochenen Knochen auf die Welt kommen, denn er leidet an Glasknochen. Er sitzt im Rollstuhl, da er sonst Gefahr läuft, sich überall die Knochen zu brechen. Elijah Price ist fest davon überzeugt, das David ein Superheld ist, denn er scheint unverwundbar zu sein.

David lehnt es ab, daran zu glauben. Doch im Laufe der Zeit kommen ihm Zweifel an seiner eigenen Aussage und beginnt sich und seine Fähigkeiten zu testen mit einem sehr überraschenden Ergebnis.

Mein Fazit:

Bruce Willis mal vollkommen introvertiert. Von Anfang an ist der Film düster und besticht durch ungewöhnliche Blickwinkel. Und die Szenen sind zum Teil real aber auch ein- und aufdringlich. Ob es an Bruce Willis oder an der Handlung liegt, vermag ich derzeit nicht beurteilen.

Bruce Willis ist einer solchen Rolle zu erleben ist sehr ungewöhnlich. Er stellt einen Mann dar, der sehr unglücklich ist in seinem Leben. Offensichtlich hat er sich vieles anders vorgestellt, hat es aber für seine Familie zurück gestellt. Er sagt von sich aus, das er jeden Morgen traurig aufwache und den Grund dafür nicht kenne. Zu seiner Frau und auch zu seinem Sohn hält er Distanz, im Haus wird kaum gesprochen und er hat offenbar keine Freunde oder Hobbies außer vielleicht ein bißchen Krafttraining im Keller.

Elijah Price ist das krasse Gegenteil von David. Elijah ist schwer krank, kann viele Dinge nicht tun, die für die meisten Menschen selbstverständlich sind. Um diesem Handicap entgegen zu wirken, hat seine Mutter ihm Comics geschenkt, als er ein Kind war. Seither hat er sich diese Leidenschaft bewahrt und zum Beruf gemacht – er handelt mit hochwertigen Comic-Zeichnungen. Diese beiden Charaktere prallen aufeinander, haben nichts gemein, und doch erkennt Elijah in ihm etwas, was er sich selbst nie eingestanden hat.

Der Film glänzt durch stille und eindringliche Bilder. Die genau pointierten Dialoge untermauern die düstere, traurige und unglückliche Stimmung und machen die Film zu etwas besonderem. Ingesamt gesehen jedoch bin ich zeitweilig etwas enttäuscht gewesen. Mir fehlte der „Aha“-Effekt, das besonders Spannende in einem Film. Die starken Schauspieler können die schwache Geschichte etwas aufpeppen, trotzdem ist er mir nur 80% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 16.12.2009.

Veröffentlicht am 06.10.19!

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