Tin Man

Tin Man Book Cover Tin Man
2007
Fantasy
270 Minuten
USA
Nick Willing
Jill E. Blotevogel, Steven Long Mitchell, Craig W. Van Sickle
Zooey Deschanel, Alan Cumming, Neal McDonough, u.v.a.
21.06.2010
„Der Zauberer von Oz“ von L. Frank Baum

Inhaltsangabe:

DG (Zooey Deschanel) lebt in armen Verhältnissen bei ihren Eltern auf dem Land. Es plagt sie jede Nacht geheimnisvolle Träume und eigentlich fühlt sie sich dort überhaupt nicht wohl. Sie plant, das Dorf zu verlassen.

Doch eines Tages kommen geheimnisvolle dunkle Männer und suchen sie offensichtlich. Ihre Eltern sind plötzlich so merkwürdig und schicken sie in den naheliegenden Wirbelsturm. Als sie wieder erwacht, findet sie sich in einer anderen Welt wieder. Sofort wird sie von kriegerischen Zwergen gefangen genommen, die sie für eine Spionin halten. In der Gefangenschaft lernt sie Glitch (Alan Cumming) kennen, der einen Reißverschluss auf dem Kopf hat. Ihm wurde ein Teil des Gehirns entnommen und er kann sich nicht mehr an alles erinnern.

Sie erinnert sich an die Geschichten ihres Vaters, das sie den gepflasterten Weg entlang gehen soll, der zu Milltown führt. Unterwegs treffen sie auf den Tin Man Cain (Neal McDonough) und sie entdecken noch Raw (Raoul Trujillo). In Milltown angekommen, erfährt sie, das sie eine Schwester, Azkadellia (Kathleen Robertson), hat und sie mit Hilfe eines Smaragd-Steins die dunkle Macht an sich reißen will. Jedoch nur DG hat die Kraft insich, diesen Stein zu finden und erfährt auch noch nebenbei, das sie eine Prinzessin ist und ihre Mutter irgendwo gefangen gehalten wird.

Mit ihren drei neuen Freunden macht sich auf ins Abenteuer, um ihre Mutter und den Smaragd zu finden.

Mein Fazit:

Abenteuer-Geschichten sind immer heikel bei mir. Stets ziehe ich immer unbewußt Vergleiche mit „Der Herr der Ringe“ und auch in diesem Film gibt es einige kleine Parallelen. Aber vielmehr gibt es natürlich auch Zusammenhänge zu der eigentlichen Geschichte von „The Wiz“. Natürlich, der ängstliche Löwe (hier ist es Raw), Tin Man bzw. Cain, der jahrelang in einem Blechanzug eingesperrt war und Grinch, der nicht viel weiß und vieles vergißt. Auch der Hund Toto taucht natürlich auf.

Aber ansonsten hat es mit der eigentlichen Geschichte nicht viel gemein und wenn ich ehrlich bin, hätten es ein paar Minuten weniger auch getan. Es ist eine Odysee aus nichtenden wollender Abenteuer und Rätsel. Irgendwann fragt man sich: Wann ist es denn zu Ende? DG wird von einem zum nächsten geschickt, ihr Mut wird immer wieder von neuem erprobt und offenbar brauchten alle nichts essen oder schlafen.

Mir war es zuviel an Abenteuer und Rätsel, auch wenn die Darsteller eine tolle Leistung abgeliefert haben. Insgesamt ist es mir 75% wert und ich werde es wohl mit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht noch mal sehen.

Veröffentlicht am 30.03.20!

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