Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

Die fantastische Reise des Dr. Dolittle Book Cover Die fantastische Reise des Dr. Dolittle
2020
Abenteuer/ Action
Dolittle
101 Minuten
USA, China, UK, Japan
Stephen Gaghan
Stephen Gaghan, Dan Gregor, Doug Mand
Robert Downey Jr., Antonio Banderas, Michael Sheen

Inhaltsangabe:

Dr. John Dolittle (Robert Downey Jr.) ist seit dem tragischen und viel zu frühen Tod seiner Frau Lily (Kasia Smutniak) untröstlich. Er hat sich auf seinem Anwesen mit seinen Tieren zurückgezogen und will niemanden sehen und hören.

Doch Queen Victoria (Jessie Buckley) geht es sehr schlecht. Und wenn sie stirbt, geht das Anwesen, wo Dr. Dolittle mit all seinen Tieren lebt, an das Königshaus zurück und alle verlieren ihr Zuhause. Mit aller Dringlichkeit macht Papageien-Damen Polly (Original-Stimme: Emma Thompson) ihn darauf aufmerksam.

So rafft sich der etwas exzentrische und leicht verschrobene Tierarzt auf und sucht den Buckingham Palast auf. Zusammen mit den Tieren jedoch findet er heraus, dass Queen Victoria langsam vergiftet wird. Er kennt nur ein Heilmittel und dass muss er auf eine weit entfernten Insel finden, wo noch weitere Überraschungen auf ihn warten.

Zusammen mit seinem neuen Bootsjungen Tommy Stubbins (Harry Collett) macht er sich mit den Tieren auf die Abenteuerreise seines Lebens, ohne zu wissen, ob er der Queen wirklich helfen kann.

Mein Fazit:

Es ist so wahnsinnig bedauerlich, aber ich habe mir von dem Film einfach ein bisschen mehr erhofft. Ich kann Robert Downey Jr. wirklich sehr gut leiden und habe ihn immer für seine leicht verdrehten Charaktere bewundert. Aber leider konnte auch er das etwas schwache Drehbuch nicht wirklich mitreißen.

Wohl gemerkt, ich bewundere durchaus die Zusammenarbeit mit den vielen verschiedenen Tieren, die auch noch selbst die eine oder andere Schraube locker hatten. Ich glaube, wenn dem nicht so gewesen wäre, könnte man den Film total vergessen. Die Szenen mit den Tieren, allen voran der neurotische Gorilla oder dem Kampf-Eichhörnchen haben großen Unterhaltungswert. Auch der verstopfte Drache lädt zum Lachen und Schmunzeln ein. Aber die Geschichte insgesamt hat so gar keinen Tiefgang. Dr. Dolittle weiß einfach so, welches Gegenmittel die leidende Königin braucht und er weiß, dass seine Frau es im Tagebuch aufgeschrieben hat, dabei ist sie auf hoher See verschollen. Man bekommt schnell das Gefühl, dass einfach was hinzu gedichtet wurde, sobald Fragen auftauchten. Es wirkt an vielen Stellen einfach nicht bis zum Ende gedacht.

Die eine oder andere Überraschung ist dann doch noch in dem Film zu finden und Michael Sheen als verbitterter Seemann ist ein wunderbarer Gegenpart zum verdrehten Dolittle. Antonio Banderas habe ich gleich mal gar nicht erkannt als King Rassouli.

Die Gags mit den Tieren sind wunderbar komisch und Robert Downey Jr. versucht wirklich sein Bestes, aber leider kommt der Film nicht über 75% hinaus. Ich habe einfach mehr von dem Film erwartet und bin daher entsprechend enttäuscht.

Veröffentlicht am 02.07.20!

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