Das Leuchten des Himmels

Das Leuchten des Himmels Book Cover Das Leuchten des Himmels
2009
Drama
Northern Lights
120 Minuten
USA, Kanada
Mike Robe
Janet Brownell
LeAnn Rimes, Eddie Cibrian, Greg Lawson, u.v.a.
25.07.2010

Inhaltsangabe:

Nate Burns (Eddie Cibrian) flüchtet aus persönlichen Gründen von der Ostküste Amerikas zu dem kleinen verschlafenen Nest Lunacy in Alaska, um dort eine Stelle als Polizeistelle anzutreten. Schon gleich zu Beginn fällt ihm die schöne und junge Pilotin Meg Galligan (LeAnn Rimes) auf.

Der Anfang für ihn ist schwierig: Es gibt keine Morde oder andere schwerwiegende Delikte zu klären, sondern nur Keilereien unter Einheimischen und kleinen Diebstählen. Im Grunde hat er sogar fast gar nichts zu tun und kümmert sich daher intensiver um Meg. Aber auch ihre Mutter Charlene Galligan (Rosanna Arquette) wirft ihre Lasso aus. Schließlich ist sie seit 15 Jahren allein und hat sei dem Verschwinden ihres Mannes Pat keine echte Beziehung gehabt.

Als zwei junge Bergsteiger in Not geraten, ahnt niemand, welche Folgen es hat. Denn die zwei Jungen finden in einer Höhle eine Leiche: Pat Galligan (Stephen Huszar). Megs Vater, Charlenes verschollen geglaubter Ehemann. In der Leiche steckt ein Dolch, also muss man von Mord ausgehen.

Das gesamte Dorf Lunacy gerät nun unter Verdacht, aber Nate zögert erst, sich der Sache anzunehmen. Als Max Hawbacker (David Brown) ebenfalls ermordet aufgefunden wird (und es als Selbstmord dargestellt wird), weiß Nate, dass er etwas tun muss und beginnt Nachforschungen aufzustellen. Allerdings gefällt es vielen Stadtbewohnern nicht und so hat er nicht nur mit Meg zu kämpfen, die um ihren Daddy trauert.

Mein Fazit:

Nachdem ich schon „Lilien im Sommerwind“ gesehen habe und davon eigentlich ganz angetan war, dachte ich mir, sehe ich mir auch mal diesen Film an. Aber nicht jeder Film bietet die gleiche Qualität und so ist es klar, das ich von diesem schon enttäuscht bin.

Das Positive vorweg: Die Geschichte ist durch die vielen Personen (halb Lunacy) recht spannend gehalten. Bis zum Schluss habe ich keine Ahnung gehabt, wer der Mörder sein könnte und das passiert mir nicht oft. Auch die Bilder von der wilden und verschneihten Landschaft Alaskas haben mich sehr berührt. Wenn es dort nicht so kalt wäre, könnte man sich glatt vorstellen, dort zu leben!

Das Negative: LeAnn Rimes ist eine glatte Fehlbesetzung für diese Rolle. Ich mag sie als Sängerin und eigentlich finde ich sie auch sympathisch. Doch die Figur stand ihr überhaupt nicht. Sie war zickig und mißtrauisch, was überhaupt nicht dazu passte, das sie mit Nate ziemlich schnell ins Bett wollte. Oftmals hat sie mich mit ihrem fast pupertierendem Verhalten aufgeregt. Nate Burns bzw. Eddie Cibrian kam mir da schon wesentlich sympathischer rüber und auch die übrigen Bewohner von Lucany konnten einem schon ans Herz wachsen. Sie erfüllten alle ihre Rolle gut und konnten aus dem Film wenigstens noch etwas machen.

Mich störte noch unheimlich, das es offensichtlich war, das die Szene mit den Wetterleuchten eine Studioaufnahme war. Sicherlich mag es in vielen Produktionen vorkommen, aber dann ist es nicht wirklich zu erkennen.

Insgesamt gesehen war der Film eine Enttäuschung und daher vergebe ich dem Film nur 65%. Ich hoffe, die anderen Filme sind besser.

Veröffentlicht am 27.09.20!

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