Thomas Thiemeyer: Der Palast des Poseidon

3785565763Thomas Thiemeyer: Der Palast des Poseidons

erschienen 2010
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN-10: 3785565763
ISBN-13: 978-3785565766
Dies ist der 2. Teil der Chroniken der Weltensucher-Reihe.

Inhaltsangabe:

Die Gruppe von Carl Friedrich von Humboldt bekommt ihren ersten Auftrag: Sie sollen seltsame Vorkomnisse im griechischen Mittelmeer untersuchen. Es verschwinden immer wieder Schiffe und die wenigen Überlebenden sprechen von einem Seeungeheuer. Doch bei vielen stößt es auf Unglauben.

So nicht von Humboldt, er glaubt schon, das dort etwas ist und so reisen sie eilig nach Athen, um erste Nachforschungen anzustellen. Dabei werden sie von einem mysteriös-wirkenden Mann verfolgt. Dieser ist von einer griechischen Reederei beauftragt worden, von Humboldt diskret zu beseitigen.

Die Nachforschungen über verschwundene Personen führt die Gruppe mit von Humboldt, Charlotte, Oscar, Eliza und die kleine Wilma schließlich über Paris, LeHavre und letztendlich ins tiefe Mittelmeer. Fast wollten sie aufgeben, als sie ungewollt Bekanntschaft mit einem merkwürdigen Ding machen, das aussieht wie eine riesige Krake. Das Schiff und die Besatzung, aber auch die Abenteurer, müssen um ihr Leben fürchten …

Mein Fazit:

Und natürlich musste ich unbedingt den zweiten Teil der Chroniken der Weltensucher lesen. Der Anfang war für mich etwas träge, es wurde erst gar nicht so sehr die Reise beleuchtet, sondern Oscar’s wahres Leben, wie es war, bevor er von Humboldt kennen lernte.

Aber nach 100 Seiten wurde es wieder richtig spannend. Während der Autor im ersten Teil noch alle vier Personen (Pardon, fünf mit Wilma) näher beschrieb und ihnen sympathische Persönlichkeiten verlieh, ging es in diesem Teil schon eher um die Abenteuer-Reise. Und natürlich wurde es spannend mit den vielen verschiedenen Erfingungen, Fakten und fiktiven Ereignissen. Der Autor hat es gekonnt miteinander verwoben.

Die Geschichte erstmal an Fahrt gewonnen, wird es immer turbulenter, erstaunlicher und fantasievoller. An vielen Stellen erinnert die Geschichte an Jules Verne’s „20.000 Meilen unter dem Meer“, aber es gibt da entscheidende Unterschiede. Welche? Die kann ich hier nicht näher erläutern, dazu sollte man das Buch einfach lesen.

Eine sehr spannende Lektüre für Jung und Alt, die Lust auf mehr Abenteuer-Reisen macht. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sternchen.

Neu veröffentlicht am 01.01.15!

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