Thor – The Dark Kingdom

usaThor – The Dark Kingdom (2013)
Originaltitel: Thor: The Dark World

Regie: Alan Taylor
Drehbuch: Christopher Yost, Christopher Markus, Stephen McFeely
Produktion: Stan Lee, Nigel Gostelow, Victoria Alonso, Don Payne
Musik: Brian Tyler
Kamera: Kramer Morgenthau
Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Christopher Eccleston, Idris Elba, Kat Dennings, u.v.a.
Dauer: 112 Minuten
Romanvorlage: Comic-Verfilmung
Dies ist der 2. Teil der Thor-Reihe.

B00G57Q61YInhaltsangabe:

Vor fünftausend Jahren wurde der Herrscher der dunklen Elfen in seine Verbannung geschlagen und seine mächtige Waffe, der Äther, ebenfalls. Doch nun kommt die Gelegenheit wieder, alle neun Welten inklusive der Erde in eine dunkle Welt zu verwandeln.

Jane Foster (Natalie Portman) kommt durch eine Raum-Verschiebung unbewußt mit diesem Äther in Verbindung, taucht dann aber wieder auf. Thor (Chris Hemsworth) hatte bislang viel zu tun in seinem zukünftigen Königreich, denn durch das vorherige Ereignis waren seine Welten in Unordnung. So verwundert es nicht, dass Jane ihren Geliebten erst einmal mit einer Ohrfeige begrüßt, hatte sie doch zwei Jahre auf ihn gewartet ohne ein Lebenszeichen von ihm zu erhalten.

Thor und Jane reisen zusammen nach Asgaard. Der Herr der dunkeln Elfen Malekith (Christopher Eccleston) kann seine Waffe dort erspüren und reist mit seinem Gefolge an, wo er viele Opfer fordert und alles in Schutt und Asche legt. Odin (Anthony Hopkins) will kämpfen, aber gegen den Äther scheint kein Kraut gewachsen, zumal Jane sie ja in sich trägt.

Thor ist auf seinen Bruder Loki (Tom Hiddleston) angewiesen, um den Kampf gegen Malekith aufzunehmen. Aber kann er ihm trauen? Mit seinem Intrigen-Spiel hatte er einst die Welten in Unruhe gebracht. Hat Loki daraus gelernt und hilft er Thor nun, um die größte Bedrohung zu bekämpfen?

Mein Fazit:

Den ersten Teil habe ich schon mehrfach gesehen. Auch wenn es nicht unbedingt zu meinem Genre gehört, so kann ich der Figur „Thor“, brilliant von Chris Hemsworth besetzt, einfach nicht widerstehen. Doch so wirklich begeistert bin ich von dem Film nicht. In einigen Teilen erinnerte er mich so ein bisschen an „Der Herr der Ringe“.

Am Anfang gibt es die Szene – vor 5000 Jahren – wo Malekith bereits gegen den Herrscher von Asgaard kämpft und geschlagen wird. Es gibt nur alle 5000 Jahre die Gelegenheit, denn dann stehen alle Gestirne in einer Reihe und der Äther kann seine volle Wirkung entfalten (wie genau, ist mir leider entfallen). Und nun soll es wieder passieren und Jane Foster, ausgerechnet sie, springt in eine Zeit-/Raum-Verschiebung, wo sich der verbannte Äther befindet und seine Magie schlüpft in sie hinein.

Thor ließ Jane stets beobachten. Er hätte sie gerne wiedergesehen, aber er hatte mächtig viel zu tun, seine Welten wieder in Ordnung zu bringen. Die Unordnung hatte Loki angerichtet, der nun im Verlies von Asgaard sitzt und sich den Zorn der ganzen Familie zugezogen hat. Als Jane durch die ihre kurze Reise in der Zeit-/Raumverschiebung von Thors „Radar“ verschwindet, sucht er sie auf der Erde und so sehen sie sich nach zwei Jahren Trennung wieder. Doch da ist schon die Magie des Äthers in ihr. Jane begleitet Thor nach Asgaard und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Ich finde die Geschichte dieses Mal etwas dünn und der Machtkampf zwischen Gut und Böse ein bisschen dick aufgetragen. Thor hat natürlich immer noch eindrucksvoll seinen Hammer geschwungen, aber die Liebesgeschichte zwischen ihm und Jane kann sich noch immer nicht wirklich entfalten und beschränkt sich auf schmachtende Blicke und zarten Küssen. Die Action war mir zuweilen etwas zu gewaltig. Einzig der Intrigant Loki konnte dem Ganzen etwas Ironie einhauchen und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

Alles in allem muss ich sagen, das es eine eher enttäuschende Fortsetzung war. Von mir bekommt er nur 65%.

Veröffentlicht am 28.05.16!

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