Grüne Tomaten

Grüne Tomaten (1991)
Originaltitel: Fried Green Tomatoes

Regie: Jon Avnet
Drehbuch: Fannie Flagg, Carol Sobieski
Produktion: Jon Avnet, Anne Marie Gillen, Jordan Kerner
Musik: Thomas Newman
Kamera: Geoffrey Simpson
Darsteller: Kathy Bates, Mary Stuart Masterson, Mary-Louise Parker, Jessica Tandy, Stan Shaw, Cicely Tyson, u.v.a.
Dauer: 130 Minuten
Romanvorlage: „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg

Inhaltsangabe:

Evelyn Couch (Kathy Bates) lernt bei einem unliebsamen Besuch der Tante im Altersheim die herzerfrischende und offene alte Dame Ninny Threadgood (Jessica Tandy) kennen. Evelyn ist in ihrer Ehe mit Ed (Gailard Sartain) sehr unglücklich und nimmt jede Demütigung und Zurückweisung mit einem Lächeln hin.

Ninny beginnt Evelyn von Idgie Threadgood (Mary Stuart Masterson) zu erzählen. Idgie sollte eigentlich ein Junge sein, denn sie hält sich viel im Wald auf, kann Bienen betören und spielt am liebsten mit den Jungs Poker. Nach einem herben Verlust freundet sich Idgie mit Ruth Jameson (Mary-Louise Parker) an und sie verleben einen unbeschwerten Sommer. Als Ruth sich verheiratet und von Alabama nach Georgia geht, ist Idgie wieder allein. Aber Ruth wird von ihrem Mann Frank Bennett (Nick Searcy) geschlagen. Idgie holt sie mit Hilfe ihrer Freunde heraus und sie machen ein Café auf. Doch Frank Bennett läßt sich nicht so leicht abschütteln und findet seine Frau.

Evelyn hört mit Faszination Ninny bei den Erzählungen zu und beginnt allmählich ein Selbstbewußtsein zu entwickeln, das ihre Umgebung mehr und mehr beeindruckt, einschließlich ihrem Ehemann. Doch wird sie auch hinter das Geheimnis von der Freunschaft zwischen Ruth und Idgie kommen? Wird auch sie ihr Glück finden?

Mein Fazit:

Ich habe den Film sicher schon fünf oder sechs Mal gesehen im Laufe der Jahre. Und ich finde, man kann ihn immer wieder sehen. Die Geschichte um Idgie und Ruth ist sowohl fantastisch als auch glaubhaft. Eine Bindung, die durch den tragischen Unfalltod des Bruders entstand und ebenso mit dem Tod endete.

Dabei fand ich aber auch die Szenen zwischen Ninny und Evelyn recht herzerfrischend. Und Jessica Tandy strahlte eine solche Würde aus, das ich ihr die Rolle ohne weiteres abkaufte. Ein toller Film, der von Freundschaft und Loyalität erzählt.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.09.2007.

Veröffentlicht am 01.03.17!

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