Susanna Drake: In den Armen des Freibeuters

Susanna Drake: In den Armen des Freibeuters

erschienen 2009
Verlag: Knaur TB
Seitenanzahl: 432 Seiten
ISBN-10: 3426501481
ISBN-13: 978-3426501481
Dies ist der 2. Teil der Freibeuter und Piraten-Reihe.

Inhaltsangabe:

von amazon.de: Boston 1798: Nachdem Jack viele Jahre als Freibeuter die Meere unsicher gemacht hat, kehrt er nun wieder nach Hause zurück und trifft auf seine Jugendfreundin Jessica. Die ist mittlerweile zu einer reizvollen Frau herangereift, deren Charme er nicht widerstehen kann. Doch als Jessica nach einer gemeinsamen Nacht annehmen muss, dass ihr draufgängerischer Liebhaber ohne Abschied auf und davon ist, fährt sie kurz entschlossen nach Indien, um den Heiratsantrag eines anderen anzunehmen. Jack segelt ihr nach, und Jessica muss sich entscheiden, wem ihr Herz gehört …

Mein Fazit:

Das ich zu einer Rezension keine eigene Inhaltsangabe verfasse, ist äußerst selten. In diesem Falle sehe ich es jedoch angebracht.

Erstens: Der Klappentext trifft es ziemlich genau, dieses Mal passt sogar die Jahreszahl (beim ersten Band hat man sich um 100 Jahre vertan).

Zweitens: Ich wüsste ehrlich gestanden nicht, wie ich es anders beschreiben sollte. Auch wenn in diesem Band einige Figuren aus dem Vorgänger-Band auftauchen, so sind die verwandtschaftlichen Verwicklungen ziemlich undurchsichtig beschrieben. Im Grunde ist es gar nicht so wichtig, denn die Liebesgeschichte zwischen Jessie und Jack nimmt ja schon bald Fahrt auf. Jack, nach einer aufgelösten Verlobung ziemlich wütend vor vielen Jahren zur See gezogen, kehrt nun nach Boston zurück. Sein Ruf ist nun auch nicht mehr der Allerbeste. Trotz Kaperbrief bewegt er sich am Rande der Legalität und er hat noch ein paar offene Rechnungen.

Jessie kann es kaum erwarten, Zeit mit ihrem alten Jugendfreund zu verbringen. Aber die Verhältnisse haben sich geändert: Er ist ein stattlicher und glühender Mann, sie eine junge reizvolle Frau! Da kochen die Gefühle hoch und unbewusst lässt sich Jessie auch noch in eine Intrige reißen, die sie beide in ernsthafte Schwierigkeiten bringt.

Beim Layout hat man mir ziemlich das Lesen verdorben. Ich meine, ich meckere überhaupt nicht bei zwei oder drei kleinen Fehlern. Aber in diesem Buch gab es auf fast jeder Seite entweder Rechtschreibfehler oder auseinander gerissene Wörter. Da hätte man sehr viel mehr Sorgfalt an den Tag legen sollen.

Was die Geschichte selbst angeht, taucht man einfach ab in die Welt der sieben Meere. Es ist nur Unterhaltung, schnell zu lesen und über die eine oder andere Begebenheit sollte man sich keine Gedanken machen, auch wenn ich das Gefühl habe, dass die Autorin sich in dieser Welt gut auskennt. Die Charaktere sind gradlinig und konsequent bis zum Ende beschrieben. Und natürlich ist es leicht vorhersehbar.

Ich kann dem Buch trotzdem nur drei Sterne geben, weil die Layout-Fehler mein Lese-Vergnügen erheblich betrübt haben.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen!

Veröffentlicht am 22.01.18!

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