Heaven

Lesezeit: 2 Minuten

Heaven (2002)

 

Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz
Produktion: Anthony Minghella, William Horberg, Stefan Arndt
Kamera: Frank Griebe
Darsteller: Stefania Rocca, Giovanni Ribisi, Cate Blanchett, Remo Girone, Alessandro Sperduti, Mattia Sbragia, u.v.a.
Dauer: 97 Minuten

Inhaltsangabe:

In Turin werden vier unschuldige Menschen durch eine Bomben-Explosion getötet. Dabei war die Bombe eigentlich Sbragiaendice (Stefano Santospago) gegolten, der an Kindern Drogen verkauft und unzählige Menschen auf dem Gewissen hat. So auch den Mann von Philippa (Cate Blanchett). Sie hat die Bombe gebaut und platziert.

Sie leugnet die Tat nicht, versucht jedoch auf die Korruption der Polizei und Staatsanwaltschaft aufmerksam zu machen, die den Drogenboss decken. Der junge Polizist Filippo (Giovanni Ribisi) erkennt in Philippa einen guten Menschen, verliebt sich in sie und verhilft ihr zur Flucht. Er gibt ihr sogar die Gelegenheit, vorher Sbragiaendice noch umzubringen.

Doch nun ist ganz Italien hinter ihnen her und sie sind auf der Flucht. Hat ihre Liebe eine Chance? Wird die hiesige Polizei das Paar finden?

Mein Fazit:

Cate Blanchett und Giovanni Ribisi stellen hier ein ungleiches Paar dar. Während Philippa schon welterfahren ist, bereits einmal verheiratet war und ziemlich abgeklärt wirkt, erlebt Filippo seine erste Liebe. Er ist gerade aus den Kinderschuhen entwachsen, hat seinen ersten richtigen Job und ist eigentlich noch ganz grün hinter den Ohren.

Ich mochte Cate Blanchett vorher nicht so unbedingt, aber die Inhaltsangabe hörte sich einfach interessant an. Doch nun bin ich sehr enttäuscht. Für mich war der Film sterbenslangweilig. Die meiste Zeit wurde italienisch gesprochen (mit deutschen Untertiteln), was der Geschichte zwar eine gewisse Glaubwürdigkeit verlieh, aber mich störte es gewaltig.

Dann nahm die Geschichte für mich einen so unglaubwürdigen Verlauf, das ich zwischendrin versucht war, das Gerät auszuschalten. Wenn ich das jetzt verrate, weiß man das Ende (was meines Erachtens nach womöglich noch das Beste von allem war). Ich kann keine Empfehlung für diesen Film aussprechen. Wer wenig Zeit hat, Finger weg! 55% ist er mir wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 10.12.2009.

Veröffentlicht am 23.10.17!

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