Eine Weihnachtsgeschichte (2009)

Eine Weihnachtsgeschichte (2009)
Originaltitel: A Christmas Carol

Regie: Robert Zemeckis
Drehbuch: Robert Zemeckis
Produktion: Robert Zemeckis, Steve Starkey, Jack Rapke
Musik: Alan Silvestri
Darsteller: Jim Carrey, Gary Oldman, Colin Firth, Cary Elwes, Robin Wright, Bob Hoskins, u.v.a.
Dauer: 96 Minuten
Romanvorlage: „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens

Inhaltsangabe:

London im 19.ten Jahrhundert: Es weihnachtet wieder, die Kinder spielen im Schnee, aus der Backstube duftet es nach Zimt und Bratapfel und die Weihnachtsgänse verlassen die Metzgerei. Diesem magischen Trubel kann der knauserige und verbitterte Ebenezer Scrooge (Jim Carrey) überhaupt nichts abgewinnen. Im Gegenteil: Jeder Tag, den sein Kontor wegen der Feiertage schließen muss, ist ein verlorener Tag, wo er kein Geld verdienen kann. Seinen Angestellten Bob Cratchit (Gary Oldman) zahlt er nicht nur einen Hungerlohn, sondern lässt ihn ohne wärmende Kohlen in der Stube arbeiten. Sämtliche Versuche, an seine Barmherzigkeit für die Armen und Kranken zu appellieren, schlagen fehl. Auch sein Neffe Fred (Colin Firth) kann daran nichts ändern. Obwohl er seit Jahren immer wieder die gleiche ablehnende Antwort erhält, lädt er seinen knauserigen Onkel zum Weihnachtsfest in sein Haus ein.

An diesem einen Weihnachtsabend ist jedoch alles anders: Scrooge bekommt in seinem Haus Besuch – von seinem verstorbenen Geschäftspartner Marley. Schon seit sieben Jahren würde er durch die Welt geistern mit den Fesseln, die er sich durch Geiz und Unbarmherzigkeit selbst auferlegt hatte. Marley möchte ihm das gleiche Schicksal ersparen, so werden Scrooge drei Geister besuchen: Der Geist der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft!

Scrooge erlebt Abenteuer ohne Gleichen, aber werden sie den knauserigen und verbitterten Mann erweichen und sein Herz öffnen?

Mein Fazit:

Wer kennt die Geschichte um Ebener Scrooge nicht? In so vielen verschiedenen Varianten wird die Geschichte von Charles Dickens erzählt und doch übt sie immer wieder eine gewisse Faszination aus.

Robert Zemeckis hat sich mit dieser besonderen Performance-Capture-Technik eine weitere faszinierende Produktion geleistet, die bildgewaltiger kaum sein könnte. Die Darsteller Jim Carrey und Gary Oldman schlüpfen dabei in verschiedene Rollen, wo man sie kaum wiedererkennt. Überhaupt ist Jim Carrey als Ebenezer Scrooge nicht zu erkennen, ob das nun gut oder schlecht ist, mag ich jetzt nicht beurteilen.

Mir war das Farbenspiel zuweilen etwas zu viel und Ebenezer Scrooge an einigen Stellen etwas emotionslos und unglaubwürdig. Auch die anderen Figuren waren nicht immer überzeugend und so blieb die eigentliche Magie des Films etwas auf der Strecke.

Insgesamt ist es ein interessanter Film, Weihnachtsstimmung kommt aber nicht wirklich auf, was ich sehr schade finde. 75% bekommt er von mir.

Veröffentlicht am 22.12.17!

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