Der unglaubliche Hulk

Lesezeit: 2 Minuten

Der unglaubliche Hulk (2008)
Originaltitel: The Incredible Hulk

Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Zak Penn
Produktion: Kevin Feige, Avi Arad, Stephen Broussard
Musik: Craig Armstrong
Kamera: Peter Menzies Jr.
Darsteller: Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth, William Hurt, Ty Burrell, Tim Blake Nelson, u.v.a.
Dauer: 112 Minuten
Romanvorlage: Dies ist eine Comic-Verfilmung.
Dies ist ein Teil der Hulk-Reihe.

Inhaltsangabe:

Bruce Banner/Hulk (Edward Norton) ist nach einem Zwischenfall geflohen, wo er seine große Liebe Betty Ross (Liv Tyler) verletzt hat. Er ist in Brasilien untergetaucht und hat mit einem Unbekannten Namens Mr. Blue Kontakt, um vielleicht sein „Problem“, das er bei Wut groß, grün und stark wird, zu lösen.

Doch das Militär, geführt von General Thaddeus Ross („Thunderbolt“) (William Hurt), sucht ihn. Die Gen-Veränderung führe Bruce im Rahmen einer militären Forschungs-Arbeit durch. Das Militär wollte einen Supersoldaten erschaffen. Nun wollen sie den Mißerfolg vertuschen.

Begleitet wird der Generel von Emil Blonsky (Tim Roth), der nach anfänglicher Skepsis Gefallen an den Gedanken findet, groß und stark zu sein. Um Hulk irgendwie kräftemäßig entgegen zu kommen, lässt sich Blonsky eine leichte Dosis von diesem Serum spritzen.

Bruce, inzwischen wieder in den Staaten, um an seine biologischen Daten zu kommen, läuft natürlich Betty über den Weg und auch ihre Liebe zu ihm ist ungebrochen. Sie versucht ihm zu helfen, doch immer wieder kommt der General dazwischen. Als Blonsky noch aggressiver wird, ist für alle Beteiligten klar: Da wartet ein großer Kampf auf die zwei starken Riesen mit ungeahnten Folgen …

Mein Fazit:

Popcorn-Kino – so sollte dieser Film sein. Die Action steht natürlich im Vordergrund, aber wie auch schon im vorangegangenen Film wird die menschliche Rasse nicht so gut dargestellt – zu Recht, wie ich finde!

Der Mensch strebt stets danach, unverwundbar zu werden und wenn was schief läuft, dann alles tun, um es vertuschen zu können. Darum dreht es sich mehr oder weniger auch in diesem Film. Der General jagt ihn nur aus einem einzigen Grund: Um seinen eigenen Fehler, das Forschungsprojekt zugelassen zu haben, vertuschen zu können. Da werden dann gerne auch mal ein paar Straftatbestände hinzugedichtet, um das Ganze dem Blonsky glaubhaft zu machen. Aber dieser ist nicht so ganz blöd, wie er im ersten Moment scheint. Allerdings ist auch nicht gerade aufrichtig und ehrlich, sondern getrieben von seiner Kampfeslust und dem Ehrgeiz, diesen Riesen besiegen zu können.

Die Action ist ganz ok, natürlich ist es eine Materialschlacht, die Geschichte ist jedoch konsequent und bis zum Ende schlüssig. Es bleiben keine Fragen offen. Insgesamt war es ein netter und zuweilen auch spannender Film, aber ich finde, es war fast ein Abklatsch vom Vorgänger und hat nicht viel Neues geboten …

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.09.2010!

Veröffentlicht am 02.05.18!

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