Julie & Julia

Lesezeit: 2 Minuten

Julie & Julia (2009)

 

Regie: Nora Ephron
Drehbuch: Nora Ephron
Produktion: John Bernard, Dianne Dreyer, Nora Ephron
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Stephen Goldblatt
Darsteller: Amy Adams, Meryl Streep, Jane Lynch, Stanley Tucci, Vanessa Ferlito, Helen Carey, u.v.a.
Dauer: 118 Minuten
Romanvorlage: „Julie & Julia“ von Julie Powell

Inhaltsangabe:

Julie Powell (Amy Adams) ist gerade mit ihrem Mann Eric (Chris Messina) umgezogen. Sie ist eigentlich Schriftstellerin, doch ihren Roman hat sie nie fertig gestellt. Von ihrer Mutter in dem Gefühl gestärkt, nie etwas zu Ende gebracht zu haben, beschließt sie plötzlich, einen Blog zu schreiben: Sie möchte in 365 Tagen täglich Rezepte aus dem Julia Child’s Kochbuch nachkochen und auf ihrem Blog davon berichten. Ein schwieriges Unterfangen neben ihrem Fulltime-Job und ihrer Ehe.

Während Julie täglich die Rezepte nachkocht, wird die Lebensgeschichte von Julia Child (Meryl Streep) erzählt, die Ende der 40er Jahre mit ihrem Mann Paul (Stanley Tucci) nach Frankreich geht. Während in der amerikanischen Botschaft arbeitet, fühlt sich Julia überflüssig. Nur essen und kochen, das macht sie gern. So beschließt sie, in Frankreich einen Kochkurs zu besuchen.

Daraus entwickelt sich schließlich, das sie selbst unterrichtet und mit ihren Freundinnen acht Jahre an einem Kochbuch der französischen Küche für amerikanische Frauen schreibt.

Mein Fazit:

Leichtplätschernd und auch humorvoll, damit ist der Film eigentlich im Großen und Ganzen geschrieben. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Julie Powell hat das Kochbuch von Julia Childs tatsächlich „nachgekocht“. Und ich habe mich davon überzeugt, den Blog gibt es tatsächlich – immer noch! Ist alles nachzulesen, auch wenn die Seite ein bißchen Ladezeit benötigt!

Zum Film: Meryl Streep ist für mich eine der größten Schauspielerinnen unserer Zeit. Ich fand ihre Arbeiten immer natürlich und erfrischend. Doch in diesem Film war ich etwas enttäuscht. Sie konnte die gewohnte Natürlichkeit nicht halten und es wirkte häufig tatsächlich gespielt!Anders hingegen Amy Adams als Julie Powell. Ich finde die Figur und wie sie dargestellt wurde, einfach großartig. Völlig normal, natürlich und mit allen Höhen und Tiefen, mit Siegen und Mißerfolgen. Ihre Leistung hat mich sehr berührt und sie hat sich als tolle Schauspielerin bei mir im Kopf gefestigt.

Die Geschichte hat zwar einen Spannungsbogen, aber er ist nicht so fesselnd, wie man ihn erwarten würde. Es ist leicht plätschernd, teilweise melodramatisch, in einigen Szenen berührend. Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit finde ich als äußerst gelungen, da sie spannungstechnisch immer im richtigen Zeitpunkt gesetzt wurden.

Insgesamt gesehen bekommt der Film 80% und ist genau das Richtige für einen entspannten und ruhigen Sonntag nachmittag.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 30.08.2010!

Veröffentlicht am 07.05.18!

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