Shulamit Lapid: Der tote Bräutigam

Lesezeit: 2 Minuten

Shulamit Lapid: Der tote Bräutigam

Originaltitel: Ḥol ba-’enayim (1997)
übersetzt von Mirjam Pressler
Verlag: btb Verlag
Seitenanzahl: 380 Seiten
ISBN-10: 3442728436
ISBN-13: 978-3570003176
Dies ist der 4. Teil der Lisi Badichi-Reihe.

Inhaltsangabe:

Schon seit Wochen berichtet Lisi Badichi über die Schließung der Strickwarenfabrik Sargon im israelischen Be’er Scheva. Ihre Mutter, Batscheva Badichi, hatte dort 35 Jahre gearbeitet. Doch nun soll die Fabrik einem High-Tech-Industriepark weichen.

Just in ihrer Tätigkeit als Reporterin der Zeit im Süden begibt sich Lisi Badichi während eines Sandsturmes wieder zum Sargon-Gelände, als sie einen Schwerverwundeten in seinem Autobus und eine im Sand vergrabene Leiche findet. Bei dem Toten findet man gestohlene Papiere, daher wird er von der Polizei „Der Bräutigam“ genannt.

Zuerst arbeitet Lisi mit ihren verschwägerten Polizisten Benzi und Ilan zusammen. Ihre neugierige Spürnase und ihr gesundes Mißtrauen führen sie zu verschiedenen Menschen, doch immer wieder stolpert sie über die russische Einwanderin, dessen Kind ihre Mutter Batscheva nach der Entlassung von Sargon betreut. Als zwei weitere Morde passieren und sie selbst in Lebensgefahr schwebt, weiß sie, das sie ganz an der Wahrheit ist auch wieder weit weg!

Mein Fazit:

Shulamit Lapid hat mal wieder einen feingegliederten Roman geschrieben. Vielen Fäden wurden gesponnen und genauso geschickt führte die Autorin ihre Heldin zur Wahrheit. Die kleinen Geschichten über das israelische Volk vermochten mich zuweilen etwas zu verwirren, aber gaben mir auch das Gefühl der Echt heit. Mit dem Lisi-Badichi-Roman lernt man auch etwas über diese Kultur dazu.

Eine prima Arbeit – wärmstens zu empfehlen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2004.

Veröffentlicht am 31.05.18!

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