Iron Man

Lesezeit: 3 Minuten

Iron Man (2008)

 

Regie: Jon Favreau
Drehbuch: Mark Fergus
Produktion: Stan Lee, Kevin Feige, Avi Arad
Musik: Ramin Djawadi, John Debney
Kamera: Matthew Libatique
Darsteller: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Jeff Bridges, Gwyneth Paltrow, Leslie Bibb, Shaun Toub, u.v.a.
Dauer: 126 Minuten
Romanvorlage: Comic-Verfilmung
Dies ist der 1. Teil der Iron Man-Reihe.

Inhaltsangabe:

Tony Stark (Robert Downey Jr.), wissenschaftliches Genie und Wunderkind (mit 17 Jahren bereits Abschluss am MIT), hat von seinem Vater ein lukratives Unternehmen übernommen: Rüstungs-Fabrik. Schon seit Jahrzehnten ist Stark Industries der Waffenlieferant der USA. Privat ist er jedoch nicht fähig, eine Bindung einzugehen, lebt in einem mondänen High-Tech-Haus und einzig seine Assistentin Virginia „Pepper“ Potts (Gwyneth Paltrow) und sein Freund Jim Rhodes (Terrence Howard) können nah an ihn heran.

Afghanistan: Während einer Vorführung seiner neuesten Waffen wird Stark entführt. Die Ironie daran ist, das er von seinen eigenen Waffen so schwer verletzt wurde, das er fortan ein Magnet in der Brust tragen muss, damit die Bombensplitter in ihm in nicht töten. Die Entführer wollen, das er die ultimative Bombe baut, dabei kann er eine Rüstung aus Eisen bauen, die ihm eine Flucht ermöglich, ohne Gefahr zu laufen, dabei getötet zu werden. Und tatsächlich gelingt ihm die Flucht …

Zuhause angekommen spüren alle, das Tony sich verändert hat. Er will die Waffen-Produktion stoppen und baut an einem weiteren Prototypen einer Eisen-Rüstung. Tag und Nacht ist er in seiner Werkstatt, von der Außenwelt abgeschirmt und baut sich eine Konstruktion, die alles bisher dagewesene in den Schatten stellt. Und sehr schnell muss er diese einsetzen, um die Terroristen bei einem Großangriff zu stoppen. Doch damit kommt er auch einem riesigen Komplott auf die Spur …

Mein Fazit:

Ich hatte keinerlei Erwartungen an den Film und dachte mir, schaue ich ihn mir mal an. Mal sehen, was passiert. Und was soll ich sagen? Ich bin positiv überrascht! Robert Downing Jr. kommt mir als veränderter Tony Stark sehr sympathisch und auch glaubhaft rüber. Die Veränderung seines Wesens ist nicht nur glaubhaft, sondern auch logisch. Was sehr deutlich gezeigt wird, ist, das er sehr einsam ist. Zwar als Junggeselle begehrt, aber wohl nur, weil er steinreich ist. Und sein hoher IQ schafft weitere Barrieren zu den Menschen in seiner Umgebung.

Gwyneth Paltrow und Jeff Bridges (hab‘ ich kaum erkannt, aber phenomenal) spielen wunderbare Gegenparts zum Iron Man. Sie spiegeln die Realität wieder und helfen ihm, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, wobei Obadiah Stane (Jeff Bridges) das eher im negativen Bereich ist. Toll, diese Rollen lockern den Film auf und lassen ihn nicht abdriften in ein überkandideltes Action-Spektakel.

Die Stunts und Special-Effekts haben mir bei diesem Film im übrigen auch ausgesprochen gut gefallen. Auch wenn man da sicher das eine oder andere anmerken könnte, aber wir wollen ja realistisch bleiben: Iron Man ist eben eine Comic-Verfilmung und im Comic entspricht vieles nicht der Realität, nicht wahr?

Tolles Popcorn-Kino, ich freue mich auf den zweiten Teil. Dieser bekommt 95% von mir.

Anmerkung: Die Rezension vom 15.03.2009.

Veröffentlicht am 01.06.18!

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