Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten

Lesezeit: 2 Minuten

Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten (2004)
Originaltitel: Taking Lives

Regie: D.J. Caruso
Drehbuch: Jon Bokenkamp
Produktion: Mark Canton, Bernie Goldmann, Bruce Berman
Musik: Philip Glass
Kamera: Amir M. Mokri
Darsteller: Ethan Hawke, Angelina Jolie, Olivier Martinez, Gena Rowlands, Kiefer Sutherland, Tchéky Karyo, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten
Romanvorlage: „Taking Lives“ von Michael Pye

Inhaltsangabe:

In und um Montreal werden seit 20 Jahren mysteriöse Morde begangen. Den Menschen werden die Gesichter entstellt und die Hände abgeschnitten. Doch der Mörder ist noch immer nicht gefaßt! Und so bittet die hiesige Polizei zähneknirschend die FBI-Profilerin Illeana Scott (Angelina Jolie) um Hilfe. Special-Agent Scott arbeitet gern unkonventionell, unerschrocken, genau und am liebsten allein. Mit ihrem scheinbar eiskalten Verhalten macht sie sich in Montreal keine Freunde.

Aber sie kommt mit ihrer Arbeit voran und ermittelt, das der Täter mordet, um die Identitität der Opfer anzunehmen. Er ist auf der Flucht vor seinem wahren Ich. Als sie einen Zeugen -Costa (Ethan Hawke)- finden, glauben sie, ihrem Ziel näher zu kommen und arbeiten mit Hochdruck an der Mord-Serie. Doch dann kommen Zweifel an den Ergebnissen. Illeana beginnt, über ihre Arbeit nachzudenken und begeht dabei einen folgenschweren Fehler: Sie läßt sich ein einziges Mal gehen und vergißt ihre Arbeit!

Mein Fazit:

Düster und spannend.

Wir kennen alle die Geschichten um das FBI wie „Das Schweigen der Lämmer“ und ähnliches. Dieser Film lehnt auch an diese Thematik. Angelina Jolie kommt als coole und kompetente Special-Agent sehr gut rüber, ich erinnere mich da sehr an ihre Rolle in „Der Knochenjäger“. Auch da war sie überzeugend und für mich authentisch! Ethan Hawke als Zeuge hat auch grandios gespielt, aber ich bin der Meinung, das er ihr nicht ebenbürtig war! Er wirkte neben ihr gelegentlich wie ein verlegener Schuljunge, der nicht weiß, wie er sich in Gegenwart einer Frau verhalten soll. Spielte er eine Szene allein, kam er richtig aus sich heraus.

Die Geschichte ist nichts Besonderes, aber die Ermittlungen sind glaubwürdig gehalten und geben einige Schock-Elemente. Und ich wußte fast bis zum Schluß nicht, wer der wahre Täter ist. Der Film war nicht unbedingt vorhersehbar. Auf das Ende möchte ich jetzt mal gar nicht eingehen. Alles in allem satte 90%, aber nur wegen der Spannung und der starken Angelina Jolie!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 16.07.2008!

Veröffentlicht am 22.11.18!

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