The Wave – Die Todeswelle

Lesezeit: 2 Minuten

The Wave – Die Todeswelle (2015)
Originaltitel: Bølgen

Regie: Roar Uthaug
Drehbuch: John Kåre Raake, Harald Rosenløw-Eeg
Produktion: Are Heidenstrom, Martin Sundland, Jarle Bjørknes
Musik: Magnus Beite
Kamera: John Christian Rosenlund
Darsteller: Kristoffer Joner, Ane Dahl Torp, Jonas Hoff Oftebro, Edith Haagenrud-Sande, Fridtjov Såheim, Laila Goody, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten

Inhaltsangabe:

Das Ehepaar Kristian (Kristoffer Joner) und Idun (Ane Dahl Torp) packen gerade die Koffer. Zusammen mit den Kindern Julia (Edith Haagenrud-Sande) und Sondre (Jonas Hoff Oftebro) wollen sie vom Geirangerfjord wegziehen, denn Kristian hat einen lukrativen Job in der Ölindustrie gefunden.

Während Idun ihren Dienst im Hotel leistet, verabschiedet sich Kristian von seinen Kollegen in der geologischen Überwachungsstation. Die Felswände des Fjords sind brüchig und es gab schon in der Vergangenheit Tragödien, wo abgerutschte Gesteinsschichten im Fjord landeten und einen verheerenden Tsunami auslösten. Um hohe Opferzahlen zu vermeiden, soll die Überwachungsstation frühzeitig Alarm auslösen. Doch die schlechte Vorhersagbarkeit macht dieses Unterfangen schwierig.

Während Kristian eigentlich schon fast auf dem Weg zum neuen Leben ist, passieren jedoch merkwürdige Dinge am Berg. Die Sensoren zeigen Anomalien an, die sich immer mehr häufen, bis schließlich tatsächlich ein Teil abrutscht.

Zehn Minuten haben die Menschen Zeit, sich in Sicherheit zu bringen, ehe die 80 Meter hohe Flutwelle Geiranger erreicht.

Mein Fazit:

Ein norwegischer Film, der durch einiges besticht und den amerikanischen Produktionen in nichts nachsteht. Das muss ich mal so sagen.

Als erstes muss ich die Panorama-Bilder des Fjords loben. Naturgewalt pur in seiner schönsten Form. Wenn man die Bilder des Fjords sieht, möchte man sofort hin und diese fast unberührte Welt mit eigenen Augen sehen. Es macht Lust auf Urlaub, auch wenn es sehr einsam erscheint. Man fragt sich, wie die Zivilisation es geschafft hat, sich dort zu behaupten. Der Kameramann hat hier ganze Arbeit geleistet.

Die Mischung macht es: Es wurde von allem nicht zu viel gezeigt. Der Film beginnt mit den schon erwähnten Panorama-Bildern, aber auch kurze Rückblicke auf frühere Katastrophen. Erst allmählich wird die Gefahr aufgezeigt, die vom brüchigen Berg ausgeht. Dann erst folgen die eigentliche Katastrophe und der Überlebenskampf. Die Schauspieler agierten für mich überzeugend und glaubhaft.

Die Bilder zum Erdrutsch und die riesige Flutwelle sind auch sehr gelungen und machen deutlich, wie gefährlich die brüchigen Berge in dem Fjord wirklich sind. Einzig ein paar kleine Logikfehler haben das Vergnügen ein wenig eingetrübt.

Mit 90% bewerte ich diesen Film und spreche eine klare Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 07.01.19!

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