Wolfman (2010)

Lesezeit: 2 Minuten

Wolfman (2010)
Originaltitel: The Wolfman

Regie: Joe Johnston
Drehbuch: Andrew Kevin Walker, David Self
Produktion: Sean Daniel, Benicio Del Toro, Scott Stuber
Musik: Danny Elfman
Kamera: Shelly Johnson
Darsteller: Emily Blunt, Benicio Del Toro, Anthony Hopkins, Art Malik, Hugo Weaving, David Sterne, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

Inhaltsangabe:

Im viktorianischen England, 1891: Ben Talbot (Simon Merrells) wird von seiner Verlobten Gwen Conliffe (Emily Blunt) vermisst. Sie wendet sich an seinen Bruder Lawrence Talbot (Benicio Del Toro), doch dieser ist kurzzeitig verhindert.

Als er schließlich auf das Gut seiner Familie -Blackmoor in Hampshire- einkehrt, wurde Ben bereits gefunden, regelrecht zerfleischt und grausam entstellt. Sein Vater Sir John Talbot (Anthony Hopkins) und sein Diener Singh (Art Malik) versuchen, Lawrence davon abzuhalten, bei Vollmond ins Dorf zu gehen. Gerade gastiert eine Gruppe Zigeuner, doch das hält ihn nicht wirklich davon ab, ist seine Mutter doch auch eine Zigeunerin gewesen.

Als Lawrence schließlich im Dorf ist, taucht die Bestie auf und sie richtet ein wahres Massaker an. Lawrence wird schwer verletzt, überlebt aber durch die Umsicht einer Zigeunerin. Gwen pflegt ihn wieder gesund. Doch kaum steht der nächste Vollmond an, verändert sich Lawrence. Das wahre Geheimnis von Blackmoor ist jedoch viel grausamer und er muss einen Weg finden, dem Einhalt zu gebieten.

Mein Fazit:

Eigentlich kann ich dem Genre nicht wirklich was abgewinnen. So wirklich blutig und gruselig mag ich es eigentlich nicht. Seit dem ich jedoch die Serie von „Sons of Anarchy“ sehe, ist mein Nervenkostüm offensichtlich belastbarer als ich glaubte.

Dieser Film ist ein Remake, bereits 1941 wurde Lawrence Talbot auf die Leinwand gebannt. Wie das Original ist, weiß ich nicht, aber ich finde das Remake durchaus gelungen. Es hat vieles gepasst, die atmosphärische Kulisse, die Maske und allgemein die düstere Stimmung, die mit solchen Filmen immer einhergeht.

Ja, es wurde blutig und ekelig (gerade dann, wenn Gedärme auf den Boden fielen und ähnliches), aber wer einen Werwolf-Film sieht, muss mit so etwas rechnen. Die Szenen wirkten blutig und ekelig wie auch authentisch. Die Verwandlung zum Wolf finde ich auch gelungen, auch wenn der Wolf oft sein Maul nicht zu bekam und daher irgendwie minderbemittelt und primitiv wirkte.

Emily Blunt als weibliches Pendant ist eine hübsche und glaubwürdige Wahl. Sie wirkte weder aufgesetzt noch übertrieben. Auch Anthony Hopkins als grimmiger Vater konnte mich überzeugen. Und Benicio Del Toro macht auch ohne Maske schon einen ziemlich grimmigen Eindruck, ich finde ihn für die Rolle ideal besetzt.

Ein abendfüllender Film, der nachhaltig beeindruckt und dabei noch ein offenes Ende hat. Womöglich kommt ja irgendwann eine Fortsetzung? Wer weiß. Dieser Film erhält 90% von mir mit einer klaren Empfehlung, allerdings sollte auch hier die Altersfreigabe unbedingt beachtet werden.

Veröffentlicht am 16.01.19!

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