Nora Roberts: Der Ruf der Wellen

Nora Roberts: Der Ruf der Wellen

Originaltitel: The Reef (1998)
übersetzt von Angela Nescerry
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 527 Seiten
ISBN-10: 345321093X
ISBN-13: 978-3453210936

Inhaltsangabe:

Silas VanDyke ist besessen von der Aussicht, das berühmt-berüchtigte Amulett „Fluch der Angelique“ zu finden. Seit über 400 Jahren existiert es schon, dennoch ist es seit über 200 Jahren auf dem Meeresboden der Karibik verschollen, zusammen mit der Marguerite untergegangen. James Lassiter hatte einst eine Ahnung, wo es sich befinden könnte, doch er hat es niemanden erzählt. Deshalb mußte er fast vor den Augen seines Sohnes Matthew und seinem Bruder Buck sterben.

Jahre später lernt Matthew die Familie Beaumonts kennen. Sie tummeln sich gerade in der Karibik, um ihrem Hobby – dem Tauchen – nachzugehen. Die bezaubernde Tochter Tate studiert sogar Meeresarchäologie. Matthew und Tate verlieben sich ineinander, während sie die Marguerite finden und die verborgenen Schätze daraus bergen. Gerade, als sie im Taumel ihres Glücks und Triumphes sind, passiert ein Ungluck: Ein Hai greift Buck an und nimmt ihm ein Bein ab. Um sein Leben zu retten, verlassen sie das Wrack. Später müssen sie tatenlos mit ansehen, wie VanDyke bereits erneut die Lassiters demütigt und die Marguerite hebt und bergt.

Da er sich nun um Bucks Genesung kümmern muss, trennt Matthew sich von Tate. Mit gebrochenem Herzen kehrt Tate ans College zurück und versucht den wunderbaren Sommer mit Matthew zu vergessen.

Acht Jahre später wagt Matthew sich erneut in die Meere hinaus, nachdem er seine Schulden bezahlt, ein neues Boot und neue Pläne geschmiedet hat. Ray Beaumont, Tates Vater, zettelt eine weitere private Expedition an. Denn es steht fest: Der „Fluch der Angelique“ wurde auf der Marguerite nicht gefunden, somit muß das Schmuckstück auf der Isabella gewesen sein, die unweit ihres Schwesterschiffes gesunken ist. Tate ist allerdings trotz ihrer herausragenden Ausbildung skeptisch, ob eine neue Expedition Sinn macht, zumal sie sich mit der Tatsache vertraut machen muß, das sie erneut mit Matthew Lassiter zusammen arbeiten wird.

Zu sechst machen sie sich erneut auf den Weg in die Karibik und sie sind sich sicher, sie finden das sagenumwobene Amulett. Aber in welche Gefahren sie sich wirklich begeben, erkennen sie erst viel später, als sie Isabella tatsächlich auf dem Meeresboden finden!

Mein Fazit:

Es ist ein wunderbares Buch über die Welt im Wasser. Anschaulich hat die Autorin die Welt der Wracks, Moränen, Haie und Barakudas beschrieben und ich bin in Gedanken mit eingetaucht. Ich habe förmlich das Salz auf meiner Haut gespürt. Wenn man einmal mit diesem Buch anfängt, muß man einfach weiterlesen. Ich habe es genossen, mal eine andere Welt kennen zu lernen und ich bin gespannt, wann ich den nächsten Roman dieser Autorin lesen werde. Atemberaubend und bis zur letzten Seite spannend.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2005.

Veröffentlicht am 17.01.19!

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