Die Farbe Lila

Lesezeit: 2 Minuten

Die Farbe Lila (1985)
Originaltitel: The Color Purple

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Menno Meyjes
Produktion: Kathleen Kennedy, Frank Marshall, Steven Spielberg
Musik: Quincy Jones
Kamera: Allen Daviau
Darsteller: Margaret Avery, Akosua Busia, Danny Glover, Whoopi Goldberg, Willard E. Pugh, Oprah Winfrey, u.v.a.
Dauer: 154 Minuten
Romanvorlage: „Die Farbe Lila“ von Alice Walker

Inhaltsangabe:

Celie (jung: Desreta Jackson, später: Whoopi Goldberg) wächst mit ihrer Schwester Nettie (Akosua Busia) in Georgia in ärmlichen Verhältnissen auf. Ihre Mutter ist krank und so muss sie nicht nur den Haushalt machen, sondern auch dem Vater sexuell zu Diensten sein. Um ihre kleine Schwester zu schützen, wehrt sie sich nicht und bekommt von ihrem Vater zwei Kinder, die er ihr weg nimmt.

Eines Tages bittet der Witwer Albert Johnson (Danny Glover) um Netties Hand. Doch er bekomm Celie. Sie muss ihm den Haushalt machen, die Kinder großziehen, die Feld-Arbeit verrichten und ihm noch sexuell bereit sein. Als Albert bemerkt, welch‘ enge Bindung seine Frau zu Nettie hat, wirft er die Schwester kurzerhand raus und verbietet Celie, an den Briefkasten zu gehen.

Celies Leben ändert sich, als Albert seine Geliebte, die glamouröse Shug Avery (Margaret Avery), mit nach Hause bringt. Zaghaft baut Celie eine Bindung zu ihr auf und gewinnt dadurch Kraft, die körperliche und psychische Demütigung ihres Mann zu ertragen. Einzig die fehlenden Briefe von Nettie stimmen ihr Herz wirklich traurig. Als Celie eines Tages entdeckt, das ihr Mann die vielen Briefe von ihrer Schwester Nettie abgefangen hat, rechnet sie mit ihm ab. Sie verlässt Albert und baut sich ein neues Leben auf.

Wird sie dennoch ihre Schwester je wiedersehen? Was ist aus ihren Kindern Adam und Olivia geworden?

Mein Fazit:

Whoopi Goldberg und Danny Glover spielen grandios. Man kennt sie im Nachhinein aus Komödien und es ist erst kaum vorstellbar, das diese beiden mal solch‘ ernste Rollen spielten, und das auch noch zusammen. Aber das beweist ihr starkes Schauspiel-Talent! Egal, was sie danach spielten, diese Rollen blieben an ihnen haften.

Steven Spielberg als weißer Regisseur wagte sich auf ein sehr sensibles Gebiet. Sehr eindrucksvoll zeigt der Film die Wandlung über einen langen Zeitraum der Figuren. Fast nur Schwarze spielen mit, die wenigen Weißen vertreten ganz sicher nicht die Mehrheit der Weißen Rasse. Wer bislang dachte, das es unter den Schwarzen nur Heile Welt gab, der irrt sich gewaltig. Es herrschte in ihrer Kultur genauso Gewalt, sexuelle Unterdrückung und psychische Folter vor. Die Frau war nichts und somit hatte sie auch nichts.

Man kann sich den Film immer wieder ansehen und für die Authentizität gibt es insgesamt, mit der starken Whoopi Goldberg, 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 22.09.2008!

Veröffentlicht am 01.02.19!

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Ein Gedanke zu „Die Farbe Lila“

  1. Einer meiner liebsten Filme mit Whoopi Goldbert! Sie spielte so grandios und echt – perfekt inszeniert von Spielberg. Für mich eine der besten Romanverfilmungen aller Zeiten. Ich schau ihn mir immer wieder gerne an! Danke dass du mich daran erinnerst hast, wollte eigentlich nur ein bisschen auf deinem Blog stöbern. Jetzt weiß ich was ich heute Abend anschauen werde. Danke dir!

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