Die Liebe in den Zeiten der Cholera

Die Liebe in den Zeiten der Cholera (2007)
Originaltitel: Love in the Time of Cholera

Regie: Mike Newell
Drehbuch: Ronald Harwood
Produktion: Scott Steindorff, Brantley M. Dunaway, Danny Greenspun
Musik: Antonio Pinto
Kamera: Affonso Beato
Darsteller: Javier Bardem, Benjamin Bratt, Giovanna Mezzogiorno, Unax Ugalde, Marcela Mar, Giovanna Mezzogiorno, u.v.a.
Dauer: 139 Minuten
Romanvorlage: „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ von Gabriel García Márquez

Inhaltsangabe:

Süd-Amerika 1879: Der junge und bettelarme Florentino (Javier Bardem) überbringt ein Telegramm. Dabei sieht er eine schöne junge Frau -Fermina (Giovanna Mezziogiorno)- und verliebt sich sofort in sie. Er eilt nach Hause und schreibt ihr einen Liebesbrief. Das ist der Beginn einer großen Liebesgeschichte.

Florentino und Fermina schreiben sich heimlich Briefe, bis ihr Vater dahinter kommt und die Liebe unterbindet, indem er sie wegschickt. Als Fermina wieder auftaucht und Florentino ihr erneut seine Liebe gesteht, weist sie ihn brüsk ab und heiratet den jungen Arzt Dr. Juvenal Urbino (Benjamin Bratt). Er kommt nur schwer mit dieser Zurückweisung klar und leidet. Seine Mutter hofft auf ein Wunder und schickt ihn zum Onkel Don Leo (Hector Elizondo), der ihn dann bei der Fluss-Gesellschaft arbeiten lässt.

Während Fermina mit ihrem Mann glücklich ist, tröstet Florentino einsame Witwen und unzufriedene Hausfrauen. Aber er hat seine Liebe immer im Blick und wartet auf den Moment, der sein Leben entscheidend verändern sollte: Auf den Tod von Dr. Urbino.

Mein Fazit:

Ein Film, den man nicht so schnell vergißt. Javiar Bardem hat die Rolle des Florentino glänzend ausgefüllt. Ich musste so oft lachen, wie er zum Witwen-Tröster mutierte. Und was er Fermina zum Schluss erzählte, ist schon ein Ding *grins*

Der Film glänzt durch die hohe Ausstattung. Als Zuschauer hat man aus der Zeit einfach nichts vermißt. Die Häuser, die Kleider und Frisuren. Auch das Boot war toll. Einzig die Maske war nicht so 100%ig. Bei Nah-Aufnahmen der Figuren muss man einfach mehr Sorgfalt aufbringen und die Darsteller richtig schminken.

Ein Schmankerl ist natürlich noch die Musik. Gesungen von Shakira gibt es dem Film den richtigen Flair und Atmosphäre.

Insgesamt gibt es 85% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.10.2008.

Veröffentlicht am 24.02.19!

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