Dreamgirls

Dreamgirls (2006)

 

Regie: Bill Condon
Drehbuch: Bill Condon
Produktion: Laurence Mark, Jonathan King, Leeann Stonebreaker
Musik: Henry Krieger
Kamera: Tobias A. Schliessler
Darsteller: Jamie Foxx, Danny Glover, Jennifer Hudson, Beyoncé Knowles, John Lithgow, Eddie Murphy, u.v.a.
Dauer: 130 Minuten

Inhaltsangabe:

Detroit Anfang der 60er Jahre: Die Dreamettes, bestehend aus Effie (Jennifer Hudson), Deena Jones (Beyoncé Knowles) und Lorrell Robinson (Anika Noni Rose) werden bei einem Talent-Wettbewerb entdeckt und vom seriösen Autoverkäufer Curtis Taylor Jr. (Jamie Foxx) gemanaget. Erst sind sie Backgroundsängerinnen beim R&B-Star James Early (Eddie Murphy), aber dann kommt die Gelegenheit für die Gruppe mit einer eigenen Show und der Erfolg stellt sich ein. Curtis gründet sein eigenes Plattenlabel: Rainbow Recors.

Doch mit dem Erfolg kommen auch die Schattenseiten des Show-Geschäfts: Um die Gruppe besser vermarkten zu können, wird Deena zur Leadsängerin gekürt, obwohl Effie eindeutig die bessere und ausdrucksstärkere Sängerin ist. Aber sie ist pummelig, schwierig und lässt sich ungern etwas sagen. Sie wird ausgebootet.

Aus der anfänglichen Freundschaft zwischen Curtis und Deena wird eine feste Beziehung bis hin zur Ehe. Obwohl Deena sehr glücklich ist, merkt sie erst viel später, welchen Preis sie für ihren Erfolg zahlen muss.

Mein Fazit:

Ich wußte im Vorfeld schon, das dieser Film mehr oder weniger sich mit dem Leben von Diana Ross beschäftigt. Natürlich nicht namentlich, aber es gibt viele Parallelen, die das belegen. Bei Tante Wiki habe ich einiges nachgelesen. Wen Eddie Murphy im wirklichen Leben präsentierte, ist mir aber bislang noch nicht gewahr geworden.

Für mich ist Jennifer Hudson der Star des Films. Einst bei „American Idol“ (amerikanische Casting-Show) entdeckt, avanciert sie zum absoluten Musical-Star. Unglaublich, was diese Frau in dem Film zum Ausdruck brachte. Den Oscar als beste Nebendarstellerin hat sie mehr als nur verdient, wobei ich denke, das sie eigentlich die Hauptrolle beinhaltete. Ihr Auftritt in dem Lied „And I’m telling you I’m not going“ ist einfach grandios.
Es ist allgemein schwierig zu erkennen, wer wirklich die Hauptrolle spielte. Klar ist, das das Staraufgebot nur einen Teil des Films ausmacht. Ein weiterer wichtiger Teil sind die Kostüme, die Frisuren und die gesamten Kulissen aus den 60er und 70er Jahren. Sie sind glaubhaft und authentisch.

Ein Nachteil des Films ist, das die Lieder natürlich alle auf englisch waren und die deutschen Untertitel mich vom visuellen Genuss des Films abhielten – gelegentlich! Und ich möchte sagen, der Film besteht zu 90% aus Musik, da weiß man, das ich leider nicht alles gesehen habe, denn mein englisch ist nicht so besonders gut. Meiner Einschätzung wurde das Privatleben der „Dreamettes“ etwas vernachlässigt. Darauf hätte man mehr eingehen können.

Aber die Lieder selbst, die Shows und die Darsteller sind absolut klasse. Daher bekommt der Film 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.10.2008.

Veröffentlicht am 03.03.19!

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