Susan Elisabeth Phillips: Verliebt bis über alle Sterne

Lesezeit: 2 Minuten

Susan Elisabeth Phillips: Verliebt bis über alle Sterne

Originaltitel: First Star I See Tonight (2016)
übersetzt von Claudia Geng
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Seitenanzahl: 480 Seiten
ISBN-10: 3734103428
ISBN-13: 978-3734103421
Dies ist der 8. Teil der Chicago Stars-Reihe.

Inhaltsangabe:

Piper Dove hat von ihrem Vater die harte Schule eines Privatdetektives durchlaufen. So sehr, dass sie kaum in der Lage ist, zu ihren eigenen Gefühlen zu stehen. Schwäche gibt es für sie einfach nicht. Und sie steht mit dem Rücken zur Wand: Wenn sie ihren einzigen Auftrag nicht erfolgreich abschließen kann, steht sie vor dem Nichts.

Cooper Graham stammt aus einfachen Verhältnissen, aber als ehemaliger Quarterback der Chicago Stars hat er es zu Ruhm und Reichtum gebracht. Sein Ego reicht bis nach New York, was er stets immer wieder gern unter Beweis stellt.

Piper soll Cooper observieren, doch das ist leichter gesagt als getan. Als er sie schließlich zur Rede stellt, prallen zwei eigenwillige und starke Charaktere aufeinander. Er stellt sie für die Security seines Nachtclubs ein und sie nimmt ihren Job sehr ernst.

Trotz ihrer gegensätzlichen Leben entsteht eine gewisse Anziehung. Piper wehrt sich jedoch mit allen, was sie hat, dagegen. Cooper allerdings findet immer mehr und mehr Gefallen an seinem persönlichen Bodyguard, zumal sich zeigt, dass sie sich wirklich ernsthaft Sorgen macht, als plötzlich jemand nach seinem Leben trachtet.

Mein Fazit:

Ich habe vor Jahren schon einen Roman von der Autorin gelesen und fand ihn ganz witzig. Aus irgendeinem Grund habe ich jedoch keine anderen Bücher von ihr konsumiert. Sehr schade, ich glaube, da ist mir sehr viel entgangen. Ich kann es ja noch nachholen.

Dieser Roman strotzt nur so vor sehr intelligenten Dialogen und witzigen Situationen. Ich musste mehrmals lachen und konnte mir das absolut ungleiche Paar gut vorstellen. Er, reich, berühmt und gutaussehend mit einem Ego, das einmal um die ganze Welt reicht. Cooper sieht in allem ein Wettstreit und er muss immer gewinnen, egal wie. Und dann kommt Piper in sein Leben, die ihm dieses Ego durchaus streitig macht, aber auf ihre eigene Art und Weise. Sie hat von ihrem Vater eine sehr strenge Erziehung genossen, verlieren stand dabei nicht auf dem Stundenplan. Gleichzeitig hat der Vater sie vor allem behütet, was Emotionen betraf. Liebeskummer? Was ist das? Kompromisse? Kennt sie nicht. Entweder oder ist ihre Devise und das liest man auf jeder Seite des Romans.

Was ich sehr berührend fand, war die Tatsache, dass Piper durchaus Herz zeigte für Menschen, die nicht so privilegiert sind wie sie. Ein kleines Helfersyndrom kam da zum Vorschein, auch wenn es entgegen ihrer Erziehung war.

Die Figuren sind mir sehr sympathisch gewesen, denn sie haben Ecken und Kanten. Und die Story ist für mich schlüssig gewesen, nur mit dem Ende hatte ich so meine kleinen Probleme. Sei es drum: ich habe mich sehr wohl gefühlt beim Lesen und die 480 Seiten sind nur so dahin geflogen.

Für mich ein absoluter Wohlfühl-Roman, der mich von der ersten Seite an fesselte. Fünf Sterne und eine klare Lese-Empfehlung.

Veröffentlicht am 06.03.19!

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