Die zehn Gebote

Lesezeit: 3 Minuten

Die zehn Gebote (1956)
Originaltitel: The Ten Commandments

Regie: Cecil B. DeMille
Drehbuch: Jesse Lasky Jr., Æneas MacKenzie
Produktion: Cecil B. DeMille, Henry Wilcoxon
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Loyal Griggs
Darsteller: Anne Baxter, Yul Brynner, Yvonne De Carlo, Charlton Heston, Debra Paget, Edward G. Robinson, u.v.a.
Dauer: 220 Minuten

Inhaltsangabe:

Da alle Erstgeborenen der Hebreäer auf Geheiß des Ägyptischen Pharao’s Sethi (Cedric Hardwicke) ermordet werden sollen, legt Yochabel (Martha Scott) ihren kleinen Sohn in ein Körbchen und läßt ihn den Nil hinauf schwimmen. So kommt der Junge, der später Moses genannt wird, zur ägyptischen Fürstin Bithiah (Nina Foch), die ihn schließlich wie einen eigenen Sohn aufzieht!

Moses (Charlton Hesten) wächst zum Günstling Sethi heran und sticht dabei Ramses (Yul Brunner) aus, den leiblichen Sohn des Pharao. Moses baut Städte, ist erfolgreich in Schlachten und hat das Herz der schönen Nofretiri (Anne Baxter) erobert, die er als seine Frau nehmen möchte, sobald er Pharao ist. Aber auch Ramses liebt Nofretiri und ist ständig damit beschäftigt, Moses in Mißkredit zu bringen.

Eines Tages erfährt Moses, das er kein ägyptisches Blut insich hat, sondern der Sohn einer hebräischen Sklavin ist. Fortan schwört er dem alten Leben ab und reiht sich in die Menge der Sklaven ein. Mit äußersterster Brutalität sind die Hebräer zu Frondiensten verpflichtet, bekommen wenig zu essen und kaum Ruhepausen. Erst jetzt sieht Moses, welches Leid sein Volk trägt, um den Ägyptern ihre Städte und Götzenbildern zu bauen.

Schließlich wird Moses von Ramses in die Wüste geschickt, in der Hoffnung, das er dort nicht überleben kann. Doch Moses überlebt, bei einem Schafhirten und seinen sieben Töchtern. Er lernt seine Frau Sephora (Yvonne De Carlo) kennen und führt mit ihr ein einfaches Leben. Bis er eines Tages zum Heiligen Berg geht. Am heiligen Berg erscheint ihm Gott in Form eines sonderbaren Lichtes und trägt ihm auf, sein Volk von den Ägyptern zu befreien und nach Hause zu holen. Moses macht sich auf den Weg, ins ägyptische Reich zurück zu kehren und bittet Ramses, inzwischen regierender Pharao, sein Volk gehen zu lassen. Aber dieser stellt sich stur und verhöhnt Moses. Ramses hat jedoch nicht mit der Macht gerechnet, die Moses inzwischen begleitet.

Mein Fazit:

Ein Klassiker, der jedes Jahr zu den Feiertagen gezeigt wird! Ich habe ihn nie ganz gesehen, entweder nur den Anfang oder nur das Ende oder sogar nur die Mitte. Der Film ist mit 220 Minuten so irre lang, das man -glaube ich- immer wieder was Neues entdecken kann, auch wenn man ihn schon zehn Mal gesehen hat!

Chalton Heston und Yul Brunner sind zwei besonders krasse Gegensätze, nicht nur in ihren Rollen! Aber es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Sie sind sehr gradlinig und überzeugend und strahlen dabei eine gewisse Aura aus. Die Frauen in dem Film sind denen der Männer aber nicht nachzustehen. Anne Baxter als intrigante Prinzessin ist schon eine sehr gute Wahl, sie hat die Rolle überzeugend ausgefüllt.

Die Special-Effects sind für die damalige Zeit schon sensationell. Auch das macht den Film immer wieder sehenswert! Natürlich spielt auch die Anlehnung an die Bibelgeschichte mit eine Rolle, genauso wie die grandiose Regie-Leistung. Bei den ganzen Komparsen und ohne Computer-Technik, das ist schon wirklich etwas Besonderes! So mancher heutiger Regisseur wäre damit vielleicht überfordert!

Alles in allem ein schöner Film für einen verregneten Feiertag!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 23.03.2008!

Veröffentlicht am 14.04.19!

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