Robin Hood – König der Diebe (1991)

Robin Hood – König der Diebe (1991)
Originaltitel: Robin Hood: Prince of Thieves

Regie: Kevin Reynolds
Drehbuch: John Watson, Pen Densham
Produktion: John Watson, Kevin Costner, Pen Densham
Musik: Michael Kamen
Kamera: Douglas Milsome
Darsteller: Kevin Costner, Morgan Freeman, Christian Slater, Nick Brimble, Mary Elizabeth Mastrantonio, Alan Rickman, u.v.a.
Dauer: 143 Minuten

Inhaltsangabe:

Robin von Locksley (Kevin Costner) kämpft bei den Kreuzzügen mit. Er kann sich aus der Gefangenschaft befreien und rettet nebenbei Azeem (Morgan Freeman) das Leben. Dieser fühlt sich verpflichtet, ihn solange zu begleiten, bis er seine Schuld abgetragen hat.

England: Die Abwesenheit von König Richard (Sir Sean Connery) nutzt der raffgierige Sheriff von Nottingham (Alan Rickman), um am Thron des Königs zu kratzen. Er beutelt das Volk und setzt Edelmänner unter Druck, seinem „Clan“ beizutreten. Wer es nicht tut, wird verleumdet oder zu Tode gebracht.

In diese Zustände kehrt Robin von Locksley mit seinem neuen Gefolgsmann Azeem nach England zurück. Sein Vater ist dem Sheriff von Nottingham zum Opfer gefallen, aber Robin kann nicht glauben, das sein Vater sich tatsächlich der Ketzerei schuldig gemacht hat. Um ein Versprechen einzulösen, muss er Lady Marian (Mary Elizabeth Mastrantonio) aufsuchen. Sie kennen sich aus Kindheitstagen und sie ist eine Cousine des Königs.

Robin verliebt sich sofort in die schöne Lady, aber sie ist äußerst zickig. Sie schafft es, das der Sheriff von Nottingham ein Kopfgeld auf ihn angesetzt wird, somit wird er ebenso zu den Geächteten. Auf der Flucht von den Schergen des Sheriffs trifft er auf die Menschen im gespenstischen Wald von Nottingham. Sie sind alle geächtet und des Galgen sicher. Robin kann ihr Vertrauen gewinnen und sie dazu zu bringen, gegen diese Ungerechtigkeit aufzubegehren.

Es wird ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Sheriff strebt eine schnelle Hochzeit mit Lady Marian an, um sich den Thron des Königs sichern zu können.

Mein Fazit:

Immer wieder schön – romantisch und voller Action!

Wer kennt die Geschichte um Robin und Lady Marian nicht? Diese Version der Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut, wo man doch fast glauben kann, das es tatsächlich so war.

Neben dem hurmorvollen Aspekt, der in keinster Weise zu kurz kommt, gibt es auch immer wieder nachdenkliche Szenen. Azeem (Morgan Freeman) ist eben schwarz und die Engländer kennen das nicht. Sie sind ihm gegenüber äußerst mißtrauisch, obwohl er sanftmütig und weise erscheint. Er hilft sogar bei einer schwierigen Geburt und vollführt einen Kaiserschnitt. Erst da legt man das Mißtrauen gegen ihn ab. Diese Dinge haben bis heute einen Bezug, sind aktueller denn je. Und auch ich kann mich nicht 100%ig davon freigesprechen, auch ich bin Fremden gegenüber manchmal mißtrauisch.

Alan Rickman als der gierige Sheriff von Nottingham ist eine absolute Traum-Besetzung! Er ist das sprichwörtliche Salz in der Suppe und bringt so manchen actionreichen Moment um seine Pointe. Er schießt einfach in jeder Hinsicht den Vogel ab. Allerdings darf man auch nicht vergessen, das er eine böse Rolle spielt und man ihn eigentlich nicht mögen sollte.

Alles in allem ist der Film wunderbar, herrlich romantisch, tragisch, dramatisch und lustig. Er hat einfach allen, was zu einem tollen Film-Abend gehört, daher bekommt er 90% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 20.04.2009.

Veröffentlicht am 02.06.19!

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