Freeman: Sdaiv – Die Entführung der Fußball-Nationalmannschaft

Freeman: Sdaiv – Die Entführung der Fußball-Nationalmannschaft

erschienen 2005
Verlag: Schillinger Verlag Freiburg
Seitenanzahl: 420 Seiten
ISBN-10: 3891553161
ISBN-13: 978-3891553169

Inhaltsangabe:

10 Tage vor der Fußball-Weltmeisterschaft passiert das Unfaßbare: Die Fußball-Nationalmannschaft wird entführt. Bis auf die letzte Minute geplant lotsen die Geiselnehmer den Bus auf einen Rastplatz an der A5 zwischen Freiburg und Basel und können die Sicherheitsleute davon überzeugen, das ein Anschlag auf den Bus verübt werden sollte. Damit haben sie mindestens 20 Minuten Zeit geschaffen, ehe bemerkt wird, das die Nationalelf in den Händen von falschen Polizisten ist.

Silvia Harter und Karsten Perch sind Kriminalbeamte in Freiburg und arbeiten in der Soko Nationalelf mit. Es wird ein Ringalarm 30 ausgelöst und Spuren und Indizien deuten wohl darauf hin, das die Entführer die Nationalelf zum Berg „Schauinsland“ gebracht haben. Hundertschaften von Polizei, THW und Bundeswehr suchen den Berg ab, doch es gibt einfach keine richtige Spur von den Geiseln. Und die Spuren, die da sind, können nicht verwertet werden, weil einfach nichts da ist.

Größen aus Politik und Sport beginnen sich in die Suche einzumischen und es kommt zu einem Kompetenzgerangel zwischen BKA und LKA. Es wird ein politisch motiviertes Verbrechen vermutet, während das LKA und die Freiburger Polizei von einem kriminellen Hintergrund ausgeht.

Als schließlich bei verschiedenen Vereinen und dem DFB Pakete eintreffen und mit einer dazu gehören Lösegeldforderung, kommen die entscheidenden Hinweise aus den eigenen Reihen mit Hilfe eines gestürzten Mountain-Biker und einem Handy-Klingelton.

Mein Fazit:

Ich muss sagen, dem Autor ist mit dieser Geschichte ein Coup gelungen. Es ist eine echte Idee gewesen, die er sehr gut und vor allen Dingen auch realistisch umgesetzt hat. Der Autor ist dabei jedoch nicht detailierter auf die Charaktere eingegangen, aber dazu war auch viel zu wenig Platz in seinem Roman. Mir kam es am Anfang so vor, das der Autor den Roman „Enthüllung“ (von Micheal Chrichton) mit der Struktur und dem Aufbau als Vorbild genommen. Ein spannender Roman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Ein sehr großer Fehler ist allerdings, das beim Druck die Seiten 193-216 komplett fehlen und durch bereits vorhandenen Seiten ersetzt wurden. Das hat mich schon geärgert, denn als ich bei 217 weiter las, wußte man auf einmal, wer die Täter sein könnten. Da sollte man womöglich die Druckerei oder den Verlag ein kleines bißchen auf die Finger hauen. So etwas darf nun nicht passieren.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2006.

Veröffentlicht am 16.10.19!

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