Barbara Wood: Das Haus der Harmonie

Barbara Wood: Das Haus der Harmonie

Originaltitel: Perfect Harmony (1998)
übersetzt von Verena C. Harksen
Verlag: Fischer TB-Verlag
Seitenanzahl: 524 Seiten
ISBN-10: 3596147832
ISBN-13: 978-3596147830

Inhaltsangabe:

Charlotte Lee, eine junge und starke Frau, chinesischer Abstammung, führt ein Welt-Unternehmen. Ihre Produkte: Naturheilmittel. Gerade hat sie ein Mittel entdeckt, welches Krebs heilen könnte, als ein Unbekannter ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit defamieren will, indem er ihre Produkte vergiftet. Drei Tote sind bereits bekannt.

Aber auch gegen sie persönlich hegt dieser Unbekannte offensichtlich einen Groll. Es wird ein Anschlag auf ihr Leben verübt. Natürlich übernimmt die staatliche Behörde FDA in Führung von Agent Knight die Ermittlungen. Aber Charlotte traut ihm nicht, da Agent Knight offensichtlich einen persönlichen Groll gegen diese Branche hegt.

Da kommt Jonathan Sutherland auf den Plan. Eine Jugendliebe von Charlotte. Seit Jahren haben sie sich nicht gesehen, dennoch ist von Anfang die Spannung zwischen ihnen wieder da. Aber Johnny ist verheiratet und Charlotte möchte nur ihr Herz gegen eine erneute Enttäuschung schützen.

Jonathan ist Computer-Spezialist und hat die Möglichkeit, unentdeckt von Agent Knight eigene Ermittlungen zu führen. Sie führen auch zu einem Ergebnis, aber Charlotte wird dadurch gezwungen, sich mit der Vergangenheit ihrer Familie zu beschäftigen. Und innerhalb von wenigen Stunden ist ihr Leben nicht mehr so, wie es mal war.

Mein Fazit:

Dieses Buch verbreitet eine besondere Atmosphäre. Geschickt fädelte die Autorin die Geschichten ein, die auf den ersten Blick unsinnig erscheinen, aber dennoch am Ende zu einem großen „Oh“ und „Ah“ führen.

Dieser rote Faden, der sich durch das Buch zog, war zuweilen verwirrend. Zuviele Personen, die irgendwie eine Rolle spielen könnten. Zuviele Ereignisse wurden erwähnt und die schnellen Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zwangen mich dazu, sehr konzentriert zu lesen.

Mich faszinierte die Geschichte um die Frauen dieser Familie, wie sie ihr Leben in den USA meisterten, wie sie gekämpft haben, um einen Platz in der amerikanischen Gesellschaft zu bekommen, ohne ihr Gesicht dabei zu verlieren.

Ein Buch, das dem Leser einiges über die chinesische Kultur erzählt. Das habe ich sehr bewundert, die Autorin hat offensichtlich sehr gut recherchiert. Aber ein bißchen weniger Verwirrung wäre sicher nicht schlecht gewesen. Dann wäre es Lesevergnügen pur!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

Veröffentlicht am 24.10.19!

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